Posts mit dem Label DLP werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label DLP werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 16. November 2017

formnext 2017 3D Printing Technology Exhibition Frankfurt

Paid the 2017 formnext in Frankfurt Germany a visit. The show has evolved from the former Euromold show, but now is focussed on additive manufacturing.
formnext 2017 3D printer
This year´s megahype "Metal Printing" and new players in the game.
Metal printing is all around no matter where you look. Plastic printers such as FDM or DLPs have lost a lot of presence here. Companies like Desktop Metal or Markforge present their new desktop friendly 3D printers based on metal powder sintereing, after dispensing a solution and burning away the binder that holds the tiny metal balls. Large players such as HP or GE have large booths to show off their product lines and services. Even DMG Mori formerly also known as Deckel-Maho-Gildemeister a merger of the largest German toolmachinery manufacturers are now openly promoting 3D (metal-) printing.
Still lots of stuff to see. XYZ printing has begun to diversify their product line even further now coming with FDM, DLP and even small metal powder printers. Also new large scale FDMs are available. 
XYZ is also offering old style powder printers

Larger volume FDM 3D printer from XYZprinting

Large part made by the large volume 3D printer

Metal powder 3D printer by XYZprinting (SLS)

Specs of the 3D metal powder SLS printer
In my videoreport I not only tested my 28€ ebay smartphone and its camera from china, you will also see some filament making machine, a low cost DLP printer, that uses your mobile phone to print quite amazing quality objects (I could not be veryfied if those samples where really from the printer, but I think for this price, it is worth a try). I mentioned this product in this blog 2 years ago.
Also see some 3D printed art and fossils, the biggest commercially available FDM 3D printer in the world - and no, it is not BigRep, a nice 3D printed fidget spinner and much more. Best is listen to it with headphones, to better capture spoken words, due to the noise in the exhibition halls. The show was rather full, everybody in good mood. Industrial mass production and metal printing are the two big keywords. Additive metal working machines believe to be mature enough to use them instead of tradional machines such as lathe etc. Depending on the product type, the whole productions could be converted and simplified. One Machine instead of many. Low volume production is fast and can be  achieved with minimal costs regarding molds etc.
My tip: There is a booth with free industry magazines in aile H. Go there and grab some of the free copies. Some of them are only available for visitors of the exhibition, so you might still find unread information on the market and technology there, that does not appear on the internet. 
Free industry news mags.
Job seekers or serious busisness people get them!
Also, if you are intested in the production technology, go to the 3DHubs boot at H90. they have a free (hope still is) copy of their 300 pages 3D printing handbook there. Get one, you may not get it lateron in the free market. Who knows. Interesting stuff on the differences between various additive manufacturing methods, designrules, limitations etc.
What is also nice with this small fair is that you find a lot of visitors areas, where you can sit down, rest, meet or just exchange impressions with someone. There are also spots for recharging your mobiles or laptops.  Again_ Check out the relaxed video of day 1 of the formnext 2017 show. covering about 3 hours and 50% of one hall (3.0) of two.

Here again the video:


Dienstag, 22. Dezember 2015

Handy als Low Cost 3D Drucker

Professor Jeng Ywan Jeng, Dean of the National Taiwan University of Science and Technology, hat einen 3D Printer entwickelt, der das Display eines üblichen Handys verwendet um damit flüssiges Harz zu einem 3D Objekt auszuhärten. 
Handy als 3D Printer Quelle: (c) 3dprintingindustry.com
Das Verfahren wird durch die Verwendung eines speziell hierfür entwickelten Kunststoffbehälter ermöglicht, der auf das Display aufgelegt wird. Das Licht des Displays durchdringt den Boden des Behälters und kann so jeweils eine Lage des flüssigen Harzes aushärten. Mithilfe einer einzelnen metallischen Z-Achse, wird das Objekt um jeweils einen Layer angehoben.

Es handelt sich hierbei also um eine Abwandlung des DLP Verfahrens, wie es beispielsweise Formlabs und andere Hersteller in ihren 3D Druckern anwenden, die jedoch einen lichtstarken Beamer als Lichtquelle nutzen.
Erstaunlich ist es, dass die geringe Lichtenergie eines Handydisplays ausreichen soll. Ob es auch mit OLED Displays funktionieren kann, bleibt allerdings offen. Auch dürfte das Harz sehr lichtempfindlich sein, um zu funktionieren. Das dürfte im Tageslicht schwierig handzuhaben sein. Das gezeigt Youtube Video jedenfalls wirkt wie eine Animation. Tolle Ideen in dem Bereich gibt es ja zuletzt zuhauf. Ob sie in der Praxis tatsächlich umsetzbar sind, muss sich aber erst noch zeigen.

Dienstag, 16. Juni 2015

Billiger DLP 3D Drucker für unter 80€

Naja, wie das immer so ist, vermutlich doch nicht ganz so billig, aber eben fast.
Auf Instructables findet sich derzeit eine Bastelanleitung für einen DLP Drucker der weniger als 100 US$ kosten soll.
Vogel auf Münze - bekommt so kein FDM Drucker hin
Das recht wackelige Konstrukt liefert erstaunlich filigrane und gute Ergebnisse. Siehe Abbildungen.

DLP 3D Drucker benutzen einen Beamer, der das Objekt schichtweise auf ein lichtaushärtendes Harz abbildet. Das Ganze ist ja nun recht bekannt und erprobt. Die Harze sind je nach Anbieter etwas unverschämt teuer, aber da tut sich im Augenblick einiges aufgrund des entstehenden Wettbewerbs.

Turm aus Billig 3D DLP Drucker.
Wendeltreppe innen ist sogar dargestellt.
Zum Gerät selbst: Gebraucht wird der Beamer (Ebay), ein Arduino, ein Steppermotor z.B. Nema 17 und eine einzelne Gewindestange, da das Gerät ja nur eine Achse(Z) benötigt. Das Drumherum kann man alternativ auch lasern, laubsägen oder mit dem FDM Drucker ausdrucken. Wie gesagt, das hier gezeigte Gerät wirkt erst mal übel verbastelt,  die Drucke aber sehen besser aus als bei  jedem +1000€ Ultimaker. Scheint mir ein Projekt für den kommenden Herbst zu sein..

Billiger 3D DLP Drucker im Selbstbau -
Sieht übel aus. druckt aber sehr gut!


Hier der Link zu Bastelanleitung: http://www.instructables.com/id/Chimera-60-DLP-resin-3d-printer/

Mittwoch, 26. November 2014

Impressionen von der EUROMOLD 2014 Halle 11

Es ist wieder mal soweit: Die Euromold Messe Frankfurt hat ihre Pforten geöffnet und bietet neben Werkzeugmaschinen zahlreiche Anbieter additiver Fertigungsverfahren in Halle 11.
Hier ein paar erste Bilder, Eindrücke, Trends und Meinungen:

Nach wie vor ein Riesenthema: 3D Drucker für Juweliere. Hier wieder mal von KEVVOX die in Asien sehr erfolgreich damit sind. Die Drucker arbeiten mit dem DLP Verfahren, belichten also schichtweise Harz.

DLP Drucker



Silberringe - Nach dem verlorenen Form Prinzip
Nach Auskunft der Mitarbeiter am Stand ist DLP in Asien ein Renner. In Ländern wie Singapur wird der Kauf einer solchen Maschine vom Staat mit bis zu 60% bezuschusst. Während bei uns Angela Merkel noch davon redet, dass in Schulen endlich mal IT Unterricht eingeführt wird, sind die Asiaten schon am 3D drucken!
Zur Technik: Für metallene Gegenstände wie Schmuck wird zunächst das Harzmodell erstellt und dann nach dem Prinzip der verlorenen Form in Sand o.ä. gegossen.

Bodyscanning

Einen Riesenhype gibt es derzeit um das Bodyscanning. Wer sieht sich schon nicht gerne selbst? Die Goldgräberstimmung ist derzeit auf dem vorläufigen Höhepunkt - allein die Otto-Normalverbraucher scheinen es noch nicht mitbekommen zu haben. Ein Scan kostet üblicherweise so rund 30€, die Figur zwischen 50€ bis ca. 400€ je nach Größe.
Gedruckt wird üblicherweise mit Pulverdruckern.

Botspot  aus Berlin bietet ihr Bodyscanning "Botscan" System an.

Rund 170.000 € muss man für so eine Kabine anlegen..
Botspot aus Berlin, bekannt aus Funk und Fernsehen, sieht sich als deutscher Pionier im Bodyscanverfahren. Die 3D Scanner sind eine EIgenentwicklung, ebenso wie Teile der Software, die es demnächst auch einzeln zu erwerben geben soll. 64 CANON DSLR Kameras sind rundum und über der Kabine angeordnet - das kostet halt schon mal was. Für die Nachbearbeitung eines 3D Scans veranschlagt man rund 2 Stunden. Nach ca. 1.5 Tagen kann man sein Modell in den Händen halten. Botspot sucht nun Gründer die die moderne Variante eines Fotostudios eröffnen wollen. Finanzierung, Leasing o.ä. bietet man derzeit nicht an, da muss der Gründer sich selbst drum kümmern.

Low Cost Enduser Drucker Da Vinci


Drucker inklusive 3D Scanner zum Kampfpreis bei XYZ Printing
Die Da Vinci Familie wird allmählich komplettiert. Der taiwanesische Hersteller XYZ Printing hat großes vor und will den Enduser Markt aufrollen. Alle Komponenten werden in eigenen Werken hergestellt. Für Händler: Vertrieb in Deutschland erfolgt über API und COS. Die geschlossenen Gehäuse gefallen gut und sind ABS tauglich.
Ein SLS Drucker ist für 2015 in Vorbereitung.

Das Modell ohne Scanner - schönes Gehäuse, Kampfpreis!

Neues Modell mit größerem Panel und Dual Extruder
Demnächst mehr zu den Da Vinci Druckern wenn ein Testgerät vorliegt.

Messmaschine, Hexapod
Metall Printing - ein heißes Thema auch auf dieser Euromold. Viele wollen es, aber es bleibt derzeit für kleinere Unternehmen unbezahlbar. SLM oder Selectiv Laser Melting. Verfahren im Telegrammstil: Metallisches Pulver wird schichtweise aufgetragen und durch einen starken Laser selektiv geschmolzen. Der entstehende Festkörper hat angeblich eine Festigkeit von annähernd 99% des massiven Metalls. Firmen z.B. Renisha, Realizer und SLM.

SLM - Selective Laser Melting


Fahrrad Rahmenteil nach SLM Verfahren

Fahrradrahmen nach SLM, komplettes Bike wiegt 14 Kg.

SLM Maschine- Laser Metal Melting.

Preispunkt: Um die 500.000 € ...

..plus Service und Verbrauchsmaterial. 

SLM Dental/Medical Objekte

Anwendung für SLM. Auch Titan und andere harte Metalle..

...können gefertigt werden


Feinste Strukturen nach SLM. Metal direkt drucken...

Man beachte das gedruckte Gitter!


Realizer SLM Drucker gibt es bereits ab 150.00€ - ein Schnäppchen sozusagen!


Verwendbare Edelmetalle für SLM

Super filigran aus Metall - direkt aus dem SLM Drucker! 

Und immer wieder Schmuck...

..direkt im SLM Verfahren aus Gold, Silber oder Palladium gedruckt


MCOR Paper 3D Printer


Mcor - 3D Papierdrucker

Durchgängig farbig...

Angenehme warme Haptik...



Mcor - der Boss höchstpersönlich


Mcore: Dieses gute Stück unseres Vorfahren hat 80 Stunden gebraucht

THK slide (Japan)


THK (Japan) macht die Welle und will ganz groß bei 3D Druckern zuliefern..

..DLP 


Muster aus dem DLP Verfahren

Nochmals DLP Harzer
Hier geht es zum zweiten Teil des Messereports: