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Mittwoch, 12. August 2020

.stl Dateien mit Thumpnails unter Windows

Alt aber gut!

 Wie praktisch wäre es denn wenn man unter Windows eine Vorschau von stl Dateien als thumpnails sehen könnte? Bislang gibt es das immer noch nicht, aber mit dem kostenlosen Tool  Papa’s Best STL Thumbnails, ist das schon lange möglich.

Thumpnails .stl files


Dabei bietet das Tool viele nützliche, zusätzliche Optionen. Beispielsweise kann man eingefärbte thumpnails für die .stl Dateien erstellen. 

Hier kann man sich die Freeware ohne Registrierung runterladen:

https://papas-best.com/stlthumbnails_en

Falls das Tool euch genauso begeistert wie mich - Support Freeware - und spendet dem Papa doch mal was!

Dienstag, 12. September 2017

3D Full Color FDM Printer von XYZ printing

Lange Zeit war es etwas ruhig um XZY Printing geworden. Zum Start bot der große chinesische Hersteller erstmals professionell gestaltete voll eingehäuste 3D FDM Drucker zu Kampfpreisen deutlich unter 1000 €. Nun ist dieses Segment in letzter Zeit durch billige DIY Sets aus China stark unter Druck geraten. Für einen guten Prusa I3 zahlt man heutzutage keine 150€ mehr als vormontierter Bausatz. XZY hat sich aber nicht auf dem kurzen Strohfeuer ausgeruht, sondern bringt nun den - nach eigener Aussage - ersten 3D Vollfarb FDM Drucker. 
Dieser ist eine Kombination aus herkömmlichen FDM Drucker und einem HP ähnlichen Deskjet Druckkopf. Daher auch die Betonung auf Vollfarbe. Entgegen anderen Multiextrudern hat dies auch Nachteile, denn bei einem 3-fach oder 4-fach Extruder können Probleme mit einem einzigen Extruder schon den gesamten Druck ruinieren und zwar nicht nur farblich, sondern auch strukturell.
Auch ansonsten hat XYZ Printing die Drucker weiterentwickelt. So wurde wohl auf die User gehört und die Autobedleveling Funktion automatisiert. Die war bei den alten Geräten recht umständlich und fehleranfällig. Ein Vollfarb LCD Display gehört auch zu den neuen Features, ebenso wie ein flexibles Druckbett, das die bruchgefährdeten Glasplatten ablöst.
Eine sehr interessante Entwicklung, die ich im übrigen in meinem 2012 bei adrenalinemedia herausgegeben Buch "3D Drucker-Business & Technologie" für das Jahr 2017 prognostiziert hatte.
Man muss jedoch einschränken, dass das Verfahren derzeit nur mit PLA funktioniert. Für ABS bräuchte man wohl andere Tinten, damit sie darauf haften. Auch muss es sich in der Praxis erst mal zeigen wie gut das alles zusammen spielt. Die gezeigten Demodrucke wirken denn auch etwas blass. Aber auch daran lässt sich ja sicherlich noch etwas tunen. Preis und Verfügbarkeit wurden bislang noch nicht mitgeteilt.
Falls XZY Printing, so wie in 2015, ein Demogerät zur Verfügung stellt, berichte ich gerne mehr.

Freitag, 8. September 2017

Neue kostenlose Software von Prusa - Prusacontrol

First Look auf die neue Prusacontrolsoftware
Josef Prusa entwickelt sein ehemaliges REPRAP Projekt in Riesenschritten zu einem professionellen Unternehmen weiter. Nach letzten Meldungen beschäftigt er mittlerweile 140 Mitarbeiter und liefert monatlich 6000 seiner Prusa Drucker aus. 
Nun hat er es wahr gemacht und eine neuste eigene Software vorgestellt. Der Slicer dort basiert auf dem Slic3r Kern und bietet viele neue Funktionen, wobei das Frontend stark vereinfacht wurde. So sollen komplizierte Eingaben wegfallen, fehleranfällige Kombinationen abgefangen werden und im Backend trotzdem ein umfangreiche Settings für Profis möglich sein. Sein Traum ist es, ein Objekt zu laden und einfach auf "Drucken" zu klicken um ein perfektes Druckergebnis zu erhalten.  
Prusa nennt als Beispiel das Abfangen von unsinnigen Einstellungen wie das Drucken von Layerwood mit minimalen Schichtstärken oder flexible Filamente in zu hohen Geschwindigkeiten. Die Software ist aktuell in Englisch und Tschechisch verfügbar, andere Sprachen sollen nach und nach implementiert werden.
Prusacontrol ist ab heute kostenlos verfügbar. 
Hier der Link zur Downloadseite:

Montag, 14. Dezember 2015

Adapter für induktives Printbed leveling trotz Glasplatte

Eine - wie ich finde - einfach-geniale Lösung für das Printbed Leveling hat ein User bei Thingiverse vorgestellt.
Verwendet man induktive Näherungsschalter wie beispielsweise den Induktive Sensor Detection Switch Controller NPN DC 6-36V LJ12A3-4-Z/BX LS4G den ich vor ein paar Tagen bestellt habe, stößt man auf das Problem, dass diese nicht auf das Glas der Druckplatte ansprechen. Näherungsschlater werden verwendet um den genauen Abstand zur Druckplatte zu messen und dann über eine Rückkopplung der Firmware, die Abweichung in der Z-Ebene als Korrekturwert an die Drucksoftware zurück zu geben.
Dazu wird die Z-Position dreier Punkte auf der Druckebene ermittelt, indem sich der Druckkopf mit montiertem induktiven Schalter so lange nähert, bis dieser Schalter aufgrund der gemessenen Veränderungen im elektro-magnetischen Feld auslöst.
Glas kann das leider nicht bewirken, daher muss das Druckbett aus Metall, wie z.B. Aluminium sein. Und nein - Alufolie unter die Glasplatte aufkleben funktioniert nicht.
Adapter für induktiven Printbed leveling Näherungssensor
Die Sensoren haben üblicherweise ein Messdistanz von 2 oder 4 mm, einige können aber auch auf eine Entfernung von 8 mm Metall detektieren.
Dass das Verfahren nicht mit der Glasplatte funktioniert, ist etwas ärgerlich, denn nicht jeder kann oder will sein bestehendes Druckbett austauschen.
Bei Thingiverse hat nun der User Paul_Delta die  (eigentlich logische) Lösung hierfür.

Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss halt der Prophet zum Berg.

..oder so. Daher hat er eine 3D druckbare Konstruktion ersonnen, die einen gefederten Stift oder besser Nagel beinhaltet, der bei Kontakt mit der Glasplatte in Richtung des Näherungsschalters geschoben wird, so dass dieser dann irgendwann auslöst.
Das ganze wird als Adapter auf den Sensor vorne aufgedrückt.
Eigentlich verwässert diese zusätzliche mechanische Komponente die Messung etwas, aber durch die Federbelastung dürfte sich das in Grenzen halten. In jedem Fall werde ich das mal probieren.
Hier geht es zum Objekt der Begierde: http://www.thingiverse.com/thing:1195525
Nicht kapiert, oder von mir blöd erklärt? Hier gibt es ein kurzes Video zur Funktionsweise:


Wobei man sich auch die Frage stellen kann:
Warum nicht gleich ein mechanischer Endschalter?? ;-)

Sonntag, 25. Oktober 2015

Printbed leveling mit Piezos

Eine - wie ich finde - interessante Alternative zu den bisherigen Printbed Leveling Systemen habe ich heute auf Thingiverse entdeckt.
Mittels unter dem Printbed angebrachter Piezos Elemente wird das Auftreffen der Nozzle auf das Heated Bed detektiert. ( Wir erinnern uns an den piezoelektrischen Effekt: Durch Ausüben eines Drucks auf die Piezokristalle wird eine proportionale Spannung erzeugt. Der Vorgang ist reversibel).
Leider liefert der User nur wenige Informationen zu Komponenten und allgemeinem Setup, ich habe daher mal nachfgefragt. Vielleicht kommt da ja noch was. Ansonsten kann man sich ja denken wie das funktionieren soll und muss halt Reverse Engineering betreiben. Interessant wäre es auch mal zu erfahren ob dieses "Messverfahren" bereits in der Firmware umgesetzt wurde. Vorteilhaft ist es in jedem Fall hinsichtlich des Aufwandes. Während für andere Bed Leveling Systeme das gesamte Haltersystem für das Hotend umdesignt (z.B. kapazitive Messsysteme)  werden muss, manchmal auch Servos notwendig sind (mechanische Leveling) kann man das Piezo Verfahren ohne Änderungen am Printhead umsetzen, was für Multiextruder und andere aufwändige Printheads eine wesentlich schnellere und billigere Umsetzung bedeutet.
Auf das rein optische, berührungslose Messverfahren mit Passermarken und Kamera, wie es bei SMD Automaten beispielsweise verwendet wird, warte ich aber bislang vergebens.
Hier geht es zu den Files auf thingiverse: http://www.thingiverse.com/thing:1091270

Montag, 29. Juni 2015

Reparatur eines heated beds beim DaVinci AIO

Wie bereits zuvor berichtet, hat die Glasplatte meines DaVinci AIO von XYZPrinting den Geist aufgegeben und ist zersprungen.
Nachdem ich einen Tag etwas Zeit freischaufeln konnte, hatte ich nichts besseres zu tun, als den dritten Patienten in meinem 3D Drucker Park zu versorgen.
Hier als Bildershow nun die Reparaturschritte, Rückschläge und Erfolge.
Warum der ganze Stress? Alternative wäre den gesamten Drucker einzusenden, was angesichts des Gewichts und der ungewissen Dauer nicht gerechtfertigt erschien. Letztlich ist ja nur die 0815 Glasplatte kaputt.

Ablösen des heated beds

Hierfür benötigt man einen Torx Schraubendreher. Die vier Torxschrauben sind gleichzeitig die Befestigung für die Kalibrierungskontakte. Es lösen sich zwei blaue Kabel, die der Kalibrierung dienen und ein Stecker der den Thermofühler mit dem Controller verbindet. Falsch machen kann man bei der Montage Demontage des heated beds eigentlich nichts.
Den Anschluss der Heizfolie wollte ich nicht ablöten. Man kann ihn wohl am Controller auch abklemmen und dann das ganze Bett heraus nehmen. In meinem Fall war das nicht nötigt. Um an den Controller zu kommen muss man das Gehäuse des DaVinci öffnen. Ich probiere es erst mal so.



Ablösen des aufgeklebten Thermoheizelements

Zunächst die schlechte Nachricht: Die Glasplattte beim DaVinci ist mit einer Heizfolie fest verklebt.
Davon lasse ich mich natürlich nicht abschrecken und sondiere meine Möglichkeiten. Statt mit Verdünner/Aceton die Klebeschicht aufzulösen entschliesse ich mich die Heissluftpistole anzuwerfen und bei ca. 150 C° mal zu schauen wer am längeren Hebel sitzt. :-)))


 Wie man sieht, gibt die Folie nach. Aber Vorsicht: Zahlreiche Glassplitter müssen noch per Hand abgezogen werden. Am besten eine Zange und oder schnittfeste Handschuhe benutzen

 Die letzten Reste werden mit Kältespray heruntergekühlt, um dem Kleber der Folie die Kraft zu nehmen. Manche feine Splitter fallen ab, manche werden dann per Pinzette abgelöst.

Ei Ei, wo kommt denn das PEI her?

Eine Dauerdruckplatte aus PEI durfte auch noch in einer der zahlreichen Kisten hier ein trostloses Dasein fristen (Danke an Maik vom  Hackerspace FFM für das Muster!). Warum also nicht mal PEI direkt auf die Heizfolie dengeln?
Die gute Nachricht : Es klebt!

Sieht nicht mehr schön aus, erfüllt aber seinen Zweck: Das "neue" heated bed mit aufgeklebter PEI Platte von unten.

Da die PEI Dauerdruckplatte einige mm dünner als die ursprüngliche Glasplatte ist, musst hier an den Haltern etwas untergelegt werden. Ich habe aus einer Silikonmatte für den Backofen meiner Frau geplündert. Hält. Verträgt die Hitze und sorgt für Grip auf der rutschigen PEI Platte.


Leider erwies sich die PEI Platte als wenig guter Haftgrund: Warping wohin das Auge blickte. So habe ich dann letztlich Aceton mit einem Hauch ABS angerührt (ca. 50:1) und auf die PEI Platte gepinselt.
Nun war das Warping weg, der Print hält aber auch bombenfest. Ja, ich weiß: Das Bepinseln mit ABS Juice ist eben gerade NICHT Sinn und Zweck einer Dauerdruckplatte. Aber es war schon spät in der Nacht und irgendwann wollte ich dann doch mal zu Potte kommen.

Zeitaufwand: Mechanik (Platte lösen, Glassplitter ablösen, neue Platte einsetzen etc.) ca. 1 Stunde
Kalibrierung: Ca. 3(!) Stunden. Dies beinhaltet zahlreiche mechanische Anpassungen. So war die PEI Platte zu groß und musste zugesägt werden (Baumarkt) und sie hing in der Mitte durch, so dass hier ebenfalls mit mehreren Lagen Silikonmatte aufgefüllt werden musste.

Letztlich sollte man wohl lieber wieder eine Glasplatte verwenden, wobei diese thermisch wesentlich stabiler sein sollte. Besser wäre wohl eine ALU-PEI Dauerdruckplatte. Dies würde mehrere Probleme auf einmal lösen. Das Glas des heated bed kann nicht mehr zerspringen, es hängt nicht durch und das Warping bzw. zu feste Haften bei DaVinci wären dann vorbei...
Mal eine Anregung an die Leute von XYZPrinting: Schau euch mal Alu Dauerdruckplatten an!

Super Vorteil: Kurze Aufheizzeit!

Durch die Verwendung der PEI Platte sinkt die Aufheizzeit auf ca. 2 Minuten aus dem Kaltstart! Das ist top, denn zuvor war sie mindestens bei 7-8 Minuten. Auch die Abkühlzeit sinkt drastisch, so dass der Drucker insgesamt wesentlich schneller Aufträge abarbeiten kann.

Und wer DDP herstellt, oder Erfahrungen damit gesammelt hat, gebt doch mal etwas Feedback, gerne auch Links zu Shops etc.

Samstag, 27. Juni 2015

Neuer Delta mit ungewöhnlichem Design

Dieser Delta hier ist mir heute ins Auge gesprungen. Statt fester Rods, die immer ein Ärgernis und Problem beim Kalibrieren sind, hat dieser RepRapper LoboCNC hier Angelschnur verwendet. Da es etwas schwierig zu erklären ist schaut man sich am besten die Bilder mal an und liest den Thread dazu.
Ich gestehe, dass ich mir so etwas auch mal ausgedacht, aber nicht zu Ende designet habe und daher natürlich eine Schwäche für die Idee habe. Warum sollte man das so machen? Weniger (teure) Teile = günstiger in der Herstellung = bessere Chancen am Markt wenn es einfach mal billig sein soll oder muss. Ob es dann genauso präzise und zuverlässig ist, wie die konventionellen Aufbauten muss sich noch zeigen. Aber egal: Die Idee hat Potential und ist wieder einmal ein Beispiel dafür, dass in den Deltas noch der ganz große Durchbruch steckt, da man hier auf viele Komponenten wie Gewindestangen, Lager etc. verzichten kann.
Also nicht gleich abwinken, sondern sich erst mal damit auseinander setzen. Die Idee scheint mir ganz gut zu sein.

Dienstag, 16. Juni 2015

Online Vasen Wizard für 3D Drucker


Picture of Online Vase Creator Tool
Vasen finde ich allgemein recht langweilig als Druckobjekt. Bislang hatte ich dafür keine vernünftige Verwendung. Dieses Online Tool ist aber recht bemerkenswert. Es erlaubt eine parametrische Erstellung von Vasen und somit ein Höchstmaß an Individualisierung.

Unter http://www.thingiverse.com/thing:254131 findet sich der Link zur Website. Die Anwendung läuft im Browser und benötigt Javascript.
Einfach mal ausprobieren!

Billiger DLP 3D Drucker für unter 80€

Naja, wie das immer so ist, vermutlich doch nicht ganz so billig, aber eben fast.
Auf Instructables findet sich derzeit eine Bastelanleitung für einen DLP Drucker der weniger als 100 US$ kosten soll.
Vogel auf Münze - bekommt so kein FDM Drucker hin
Das recht wackelige Konstrukt liefert erstaunlich filigrane und gute Ergebnisse. Siehe Abbildungen.

DLP 3D Drucker benutzen einen Beamer, der das Objekt schichtweise auf ein lichtaushärtendes Harz abbildet. Das Ganze ist ja nun recht bekannt und erprobt. Die Harze sind je nach Anbieter etwas unverschämt teuer, aber da tut sich im Augenblick einiges aufgrund des entstehenden Wettbewerbs.

Turm aus Billig 3D DLP Drucker.
Wendeltreppe innen ist sogar dargestellt.
Zum Gerät selbst: Gebraucht wird der Beamer (Ebay), ein Arduino, ein Steppermotor z.B. Nema 17 und eine einzelne Gewindestange, da das Gerät ja nur eine Achse(Z) benötigt. Das Drumherum kann man alternativ auch lasern, laubsägen oder mit dem FDM Drucker ausdrucken. Wie gesagt, das hier gezeigte Gerät wirkt erst mal übel verbastelt,  die Drucke aber sehen besser aus als bei  jedem +1000€ Ultimaker. Scheint mir ein Projekt für den kommenden Herbst zu sein..

Billiger 3D DLP Drucker im Selbstbau -
Sieht übel aus. druckt aber sehr gut!


Hier der Link zu Bastelanleitung: http://www.instructables.com/id/Chimera-60-DLP-resin-3d-printer/

Sonntag, 10. Mai 2015

Multicolor drucken mit jedem 3D FDM Drucker

Multimaterial und Multifarbfähigkeit waren zwei Fähigkeiten, die in meinem Buch "3D Drucker: Business & Technik" als Zukunfsttrends für die nächsten 5 Jahre voraus gesagt wurden. Bislang tut sich die RepRap Community aber schwer, mehr als die üblichen Dual Extruder findet man selten. Die Probleme liegen in dem hohen Gewicht des Multi-Printheads und der Abstimmung zwischen den einzelnen erforderlichen Düsen. Aber es geht auch anders!
Eine Kickstarter Aktion wirbt derzeit mit einem recht interessanten Konzept für den Mehrfarbendruck. Statt eines aufwändigen Extruders werden die Farben vor dem Zuführen in einem Mixer nach Länge vermessen und farblich getrennt gesplict. Hierdurch entsteht ein durchgängiges Filament mit Farbabschnitten oder verschiedenen Materialeigenschaften. Der entscheidende Vorteil: Dieses System funktioniert ohne jegliche Änderungen am Drucker. Es können also alle Typen, Hersteller oder Selbstbauprojekte wie RepRap damit aufgerüstet werden. Der Preis liegt mit ca. 850 CAD zwar recht hoch, dürfte aber dennoch gerade für Markengeräte interessant sein, da man hierdurch keine Garantie gefährdet und keine Bastelleien notwendig sind.

Neben der angesprochenen Möglichkeit, bis zu 4 Farben zu mixen, kann man natürlich auch komplexe Objekte mit unterschiedlichen Materialeigenschaften in bestimmten Zonen verwirklichen, Beispielsweise eine druckbare Taschenlampe durch die Verwendung von leitfähigem und nicht-leitendem Filament, oder ein Mix aus fest und fleiblem Material.
Hier nochmals ein Video zur Verdeutlichung des Funktionsprinzips:

Hier der Link zum Kickstarter Projekt: http://kck.st/1d4CnBa

Samstag, 25. April 2015

Hotend mit variablem Nozzledurchmesser

Auf der folgenden Kickstarter Kampagne wird eine xHead genannte Lösung vorgestellt, die es dem Anwender erlaubt, den Durchmesser der Printdüse stufenlos ab 0,06mm zu verstellen. Hierzu wird eine konische Nadel durch die Düse geführt, die abhängig von ihrer Position den Auslass verengt oder erweitert. So gesehen ähneln der Ansatz einem schlichten Nadel-Schwimmer Vergaser.
Hotend mit variablem Auslass
Interessant würde diese Lösung dann vor allem, wenn die Slicing Software dieses Feature unterstützt und die Düsenverstellung motorisiert wäre. Dann liessen sich Objekte schneller drucken, da man die Bahnen mit dem jeweils maximalen Düsendurchmesser abfahren könnte und bei feinen Details den Auslass wieder verringert. 
Ob das Ganze in der Praxis wirklich so funktioniert muss sich noch zeigen. Ab 45 CAD plus 10 CAD Versand ist man jedenfalls dabei und kann sich selbst ein Bild machen.
Hier der Link zur Kickstarter Aktion:

Dienstag, 17. März 2015

Druckfehler Tutorial: Fehler im Toplayer


Im Toplayer finden sich manchmal Artefakte, Defekte und Fehler, die sich sonst im übrigen Druck nicht oder nur selten wieder finden.
Die Ursache kann der stark verkleinerte Querschnitt im Vergleich zum Gesamtobjekt sein, den Toplagen üblicherweise haben.
Eien Pyramide druckt man ja üblicherweise mit der Spitze oben und der Grundfläche unten. Im Laufe des Druckvorgangs sinkt also der Objektquerschnitt und somit die abzufahrenden Strecken.
Rechenbeispiel:

Ein Auto bewegt sich zum Zeitpunkt t_1=0\,\mathrm s mit einer Geschwindigkeit von v_1=10\,\mathrm{\tfrac{m}{s}} im Vergleich zur Straße (das sind 36 km/h). Zehn Sekunden später, zum Zeitpunkt t_2=10\,\mathrm s besitzt es eine Geschwindigkeit von v_2=30\,\mathrm{\tfrac{m}{s}} (das sind 108 km/h). Die durchschnittliche Beschleunigung des Autos ist dann:




Dieser Wert der Beschleunigung bedeutet, dass die Geschwindigkeit des Autos pro Sekunde um 2 m/s (also um 7,2 km/h) zunimmt. (Wikipedia: Beschleunigung)


Da V= s/t ist, ist klar, dass bei kleinerer zurückzulegender Strecke s, die durchschnittliche Beschleunigung a höher und die zur Verfügung stehende Zeit t für das Abfahren der Strecke niedriger ausfallen muss um die durch den Slic3r vorgegegbener Endgeschwindigkeit erreichen zu können. 
Bei wesentlich höherer Beschleunigung, besteht jedoch die Gefahr, dass der Extruder das notwendige Material nicht mehr schnell genug nachfördern kann. Es entstehen dann Defekte (Löcher oder Material Ansammlungen oder beides).
Einfluß nehmen kann man im Slic3r auf diese Faktoren entweder global, indem man die gesamte Druckgeschwindigkeit reduziert, bis auch auf dem Toplayer keine Fehler mehr auftreten, oder selektiv (aber nur mit begrenztem Umfang) durch die beiden Einstellungen:
(Anmerkung: bei Bild 1 ist fälschlicherweise die Einstellung External Parameters markiert, es geht aber um Small Perimeters!)

Speed->Small Perimeters
Speed->Top solid Infill

Bild 1: Leider ist die Vorgabe, wie groß ein Small Perimeter ist, festgelegt (Radius 6.5 mm)

Bild 2: Einstellung beeinflußt nur die äußeren, sichtbaren Toplayer
Wem das alles noch zu schulbuchmäßig war, hier eine grafische Darstellung des Themas:
Wie man an obiger Grafik erkennen kann, hängt die aktuelle  Beschleunigung des X/Y Achsen Systems von der voreingestellten maximalen Beschleunigung, der Druckgeschwindigkeit, aber auch von der abzufahrenden Strecke ab.
Bei der ersten Linie hat der Extruder im Vergleich zur unteren roten Linie eine doppelt so lange Wegstrecke um die maximalen 100 mm/s zu erreichen.
Im unteren Fall muss er doppelt so stark beschleunigen um am Ende der Strecke ebenfalls auf den Wert von 100 mm/s zu kommen. Je kürzer die Strecke also ist, desto mehr beansprucht sie die Förderfähigkeit des Extruders. Bei sehr kurzen Wegen kann es also zu Problemen mit dem Nachschub kommen, da der Extruder sich sehr schnell vom Startpunkt weg bewegt und das zu fördernde Material nicht schnell genug durch die Düse gepresst werden kann. Ob das nun mechanisch scheitert (durchdrehen des hobbed bolt) oder notwendige Temperatur nicht schnell genug nachgeregelt werden kann - oder beides zusammen sei mal dahin gestellt. Die Versuchung, die Arbeitstemperatur zu erhöhen ist natürlich da, aber dieser Vorgang spielt sich im Berecih von Millisekunden ab, daher dürfte eher die Mechanik versagen und ein höherer Anpressdruck an das Filament dürfte eher Wirkung zeigen. Soweit die Theorie.

Zusammenfassung:

Um Überhänge und Brücken und Umkippen zu vermeiden, werden die meisten Objekte so beim Druck ausgerichtet, dass sie unten einen größeren Querschnitt (und damit auch längere Fahrstrecken) haben als weiter oben an der Spitze. Extrembeispiele sind der Eiffelturm oder eine Pyramide.
Daher nimmt gegen Ende des Drucks die Beschleunigung des X/Y Koordinatensystems stark zu. Das kann man auch optisch und akustisch feststellen. Diese starken Beschleunigungen können Ursache für Druckfehler durch Fadenabriß in oberen Layern oder kleinen Strukturen in unteren Layern sein.
Das "Problem" ist ein Softwarethema und kann durch intelligente Algorithmen gelöst werden. Derzeit stehen nur einige Einstellungen zur Verfügung, die helfen können. Als letze Maßnahme ist eine (erhebliche) Herabsetzung der Druckgeschwindigkeit(en) eine Lösung, allerdings zu Lasten der Druckzeit.
Allerdings gibt es beim RepRap FDM Drucken keine einfachen Lösungen, da viele Probleme vielschichtig sind und multiple, sich gegenseitig beinflußende Ursachen haben können. FDM ist ein komplexer Regelkreis, bei dem es in Extremfällen passieren kann, dass unbedenkliche Prozeßparameter, wie beispielsweise die Drucktemperatur, mechanische Schwingungen oder deren Resonanzen, das Filament selbst und andere Effekte lawinenartig so starken Einfluß auf das Ergebnis haben, dass man beim Verstellen einer Größe, andere Parameter so beeinflußt, dass neue Probleme auftauchen. Die Ausführungen hier sind also ein Ansatzpunkt, müssen aber nicht generell und universell die Lösung schaffen. Dies zumal jeder RepRap Drucker anders aufgebaut ist.

Test und Kalibrierobjekte zum Problem:

Hohle Pyramide. Insbesondere die letzten Lagen auf Defekte kontrollieren! Bestimmte Fehler an der Spitze könne auch an einer zu geringen X/Y Riemenspannung oder losem Extruder , so wie Z-Wobble liegen.

http://www.thingiverse.com/thing:29429

Stufenpyramide. Niedriger Infill (wegen Dauer und da interne Qualität nicht wichtig ). Mit hohem Tempo starten. Oberen Bereich vermessen und kontrollieren.
http://www.thingiverse.com/thing:628023

Würde mich freuen, wenn ihr mal eure Druckergebnisse hier postet und erzählt ob die Änderungen der o.g.  Einstellungen etwas gebracht haben.

Hinweis: Dies ist ein Ausschnitt aus dem kommenden RepRap Praxis Handbuch. Registrierte Leser des Blogs können es kostenlos und vorab als ebook erhalten. Links zum Newsletter oder Google+ gibt es am rechten Rand. Also, ab geht´s! 

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Nebenprojekt: Prusa I3 im Selbstbau

Derzeit baue ich "nebenher" noch einen Prusa I3 (reworked). Dieser soll mir später dabei helfen einen neuen Delta(!) Drucker zu bauen. Denn ihr wisst ja: Um einen Delta  3D Drucker zu betreiben, braucht man einen 3D Drucker ;-).
Mal im Ernst: Aufgrund der Bastelerfahrungen mit Rostock und Mini Kossel, werde ich den nächsten 3D Delta nur dann anfangen, wenn ich ein zuverlässiges System zum Drucken von Teilen etc. habe. Denn der Delta allein ist mir nicht robust und alltagstauglich genug. Da muss noch einiges verbessert werden.
Also habe ich mir einen stinknormalen kartesischen Drucker vorgenommen, der weit verbreitet und recht zuverlässig ist. Sozusagen der Golf mit dem ich zur Rennstrecke fahre um dann in den Ferrari umzusteigen.
Hab ja sonst nix zu tun: Nebenbaustelle Prusa I3
Die Brocken stammen bislang allesamt von Ebay. Der Dibond/Alu Rahmen lag so bei 69€ die Motoren bei 60€, der gedruckte ABS Satz (inklusive Wade´s Direct Drive Geared Extruder 1.75) kam für rund 40€ ins Haus, Das J-Head Klon Hotend für weitere 40€ und Gewindestangen und Schraubkleinkram für rund 30€ aus dem Hornbach Baumarkt.
Ein RAMPSS (ca. 20€) lag hier noch rum, ebenso ein Arduino Uno (ca.15€), 4 Pololus schlugen nochmals mit 30€ ins Kontor. Beheiztes Bett (20€) ist ebenfalls noch in einer Wühlkiste. Endschalter optisch nochmals ca. 10€ aus Ebay Hong Kong.
Somit liegt die reinen Hardwarekosten bei rund 350€. Für einen 3D Drucker mit Heated Bed ganz ok. Man darf halt die viele Arbeitszeit nicht rechnen...
Die genauen Quellen und die BOM poste ich demnächst. Bislang läuft alles glatt. Der Aufbau mit den über 50(!)  Schrauben und Unterlegscheiben ist jedoch bislang gähnend langweilig. 
Wer den I3 hat und mir ein paar Tipps geben kann: Her damit! Es gibt sicherlich Etliches, das zu verbessern geht.

Freitag, 28. November 2014

Euromold 2014 Halle 11 3D Drucker - Bericht II


Messebericht II zur Euromold 2014

Trend: Get big, get niche or get OUT!

Um in der immer mehr ausufernden Flut von kleinen FDM 3D Drucker Anbietern nicht unterzugehen, muss man sich wohl auf diese Weisheit, die mal der IT Branche zugeschrieben wurde, besinnen. Da sich die Leistungen und der Aufbau der kleinen 3D Drucker nur marginal unterscheiden, ist es wichtig den USP - den Unique Selling Point - oder zu deutsch: das Alleinstellungsmerkmal  -heraus zu stellen. Viele Anbieter haben deshalb begonnen, großformatige 3D Drucker zu entwickeln.

Der X1000 von German RepRap bietet 1000 x 800 x 600 mm Bauraum. Somit lassen sich auch Prototypen, Mockups und ähnliches von Objekten wie Motoren oder Getrieben drucken. Unkompliziert in PLA. auch da kein beheiztes Druckbett vorgesehen ist, aber dafür verfügt der Drucker über eine extrem hohe Massenträgheit durch seine schwere Bauweise, dicke pulverbeschichte Außenbleche und ein insgesamt massiven Aufbau, der schnelle Druckkopfbewegungen auffangen kann.
Florian Bautz, Gründer von German RepRap vor dem X1000. 
Lieferbar ist der X1000 ab Anfang 2015 Preise ab 28.000 €. Da mag der eine oder andere RepRap Frickler zusammen zucken, aber als Alternative für Unternehmen, die Rapid Prototyping in Form von SLS oder DLP betreiben, ist das ein Schnäppchen und gut um den Faktor 10 bis 20 billiger als entsprechende Maschinen. Zudem ist Verbrauchsmaterial und Ersatzteilversorgung erheblich billiger und unkomplizierter da es ja irgend wie auch noch ein RepRap ist...

 Big ist in: Schnucklig ist der BigRep irgendwie schon, aber sicherlich gibt es auch ernsthafte Verwendungszwecke als beispielsweise der Druck eines orangefarbenen Plastik Beistell Tischchens (Den es bei AliExpress vermutlich für 20 $ gibt).
Aber egal: 3D Druck ist halt eine Lösung, für die nur noch ein Problem gefunden werden muss.
Wem der nicht groß genug ist, dem kann auch nicht mehr geholfen werden.

Der BigRep - ideal um sich mal ein Bobby Car auszudrucken!
Auch die Deltas, seit jeher im XXL Format auf Messen vertreten, sind noch da. Hier können sie ihre Stärke ausspielen: Hohe Objekte mit niedrigen Gerätekosten drucken. Der Aufbau ist denkbar simpel und bei großen Objekten fällt die (derzeitige) Schwäche der Deltas bei Präzision und Probleme bei der Druckbett Kalibrierung auch nicht so ins Gewicht. Dafür ist der Delta leise, schnell und in dieser Größe wesentlich billiger als ein kartesischer 3D Drucker, da er zum Großteil aus Leerraum=Luft besteht.
Na - Oozing oder Nozzle dicht?
Und hier noch ein Vertreter, der wieder mal langweilige Vasen druckt. Warum nicht mal Selena Gomez oder Phillip Lahm?

Freundliches und kompetentes Personal auf dem IGUS Stand - Grabbelkisten mit Spielzeug für große Jungs (und Mädels) - Bastlerherz was willst du mehr? IGUS hat mittlerweile ein kleines, aber feines Sortiment an Produkten, die für 3D Bastler und Hersteller hochinteressant sind. Das liegt aber auch an dem persönlichen Interesse der Mitarbeiter wie Dipl. Ing. Alexander Mühlens oder Dipl. Ing Tom Krause. Die interessieren sich auch privat für RepRap und haben daher nicht nur ein offenes Ohr für diese Besucher, sondern können auch interessante Anregungen an Entwicklung und Fertigung direkt weiter geben. So sind die auf dem Stand gezeigten 3D Drucker bis  auf den Ultimaker von ihnen selbst entworfen und konstruiert.

Deltas von IGUS, natürlich mit IGUS Komponenten.

Noch ein IGUS Delta Demogerät


Delta Drucker am IGUS Stand

Feuchter Bastlertraum - wer will so ein Sortiment nicht in der Werkstatt haben?

Linearführungen hier mal zum Anfassen und rumwobbeln

..was man damit alles bauen könnte...
 Ein - wie ich finde - sehr interessantes Produkt für RepRaper, das aber bislang nicht als solches vermarktet wird ist das iglidur Tribo Tape. Es handelt sich um eine starke (ca 0.5mm ) Folie mit hervorragenden Gleiteigenschaften und ist auch mit einer klebenden Rückseite verfügbar. Somit lassen sich komplette Linearführungen im CAD entwerfen, mit dem FDM Drucker ausdrucken und die Laufflächen anschließend mit dieser Folie (Der Ausdruck Folie ist eigentlich etwas untertrieben da sie wirklich sehr steif ist) bekleben. RepRap im besten Sinne.
Man kann sich also die Linearführung und Laufschlitten frei entwerfen und trotzdem annähernd die Laufeigenschaften von metallischen Führungen erzielen. Das dies wesentlich billiger und trotzdem individueller gestaltbar ist, leuchtet ein.
Nicht abgebildet ist hier das IGUS Filament für FDM Drucker. Mit ihm lassen sich gleitende Bauelemente wie Schlitten Führungen usw. selbst drucken!
Da gute Führungen beim Selbstbau eines 3D Druckers ein großer Kostenfaktor (beim Kossel zum Beispiel der größte Posten) sind, ist hier für kreative Entwickler erstmals die Möglichkeit gegeben, an dieser Stelle erheblich zu sparen und das Design an den Drucker optimal anzupassen.
Nicht mehr ganz neu, aber trotzdem eine Lösung für viele doppelt geführte Z-Achsen und deren Probleme: Die sphärische Trapezgewindespindelmutter aus drylin Kunststoff. Prinzip Festlager/Loslager. Eine Achse wird fest geführt, die andere erhält die sTGSM (nenn ich jetzt mal so). Durch das eingebaute Kugelgelenk können nichtparallele Bewegungen abgefangen werden und kurze Klemmer, die zu Schwankungen in der Kraftumsetzung während der Bewegung führen verhindert werden. Kostet unter 10 € und ist somit sogar günstiger als konventionelle Trapezgewindeflansche/muttern, die meist in Bronze angeboten werden.
Da guckste in die Röhre. Neue Energiekette von IGUS
Interessant war auch eine neue Energiekette von IGUS. Ein modularer Baukasten, mit einzelnen Segmenten, Haltern, Rückholern usw. die auch im Inneren eine saubere Kabelführung und Trennung beispielsweise von Energie und Signalleitungen oder anderen Leitungen ermöglicht. Durchmesser ab 3 mm ! Optimal für  3D Drucker mit Bowden Extrudern  oder für Deltas allgemein.

Gefedertes Rückholsystem mit Umlenkrolle.
Wer IGUS nicht kennt: IGUS ist ein deutscher Hersteller von technischen Kunststoffprodukten und Antriebselementen mit 2400 Mitarbeitern und Sitz bei Köln. Was aber für euch wirklich wichtig ist: Bei IGUS kann man direkt im Shop und ab Stückzahl 1 bestellen! http://www.igus.de
Insbesondere bei kleinen Firmen und Einzelpersonen widmet man sich den Projekten mit derselben Aufmerksamkeit wie anderorts höchstens bei Großabnehmern.
Einen weiteren Bericht zur Euromold 2014 gibt es unter:

http://3dptb.blogspot.de/2014/11/impressionen-von-der-euromold-2014.html