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Samstag, 3. Januar 2015

Riemenspanner für Prusa I3 X-Achse

Bei meinem wild zusammen gewürfelten Prusa I3 Bausatz ist einiges im Argen. Teile zu viel, manche Teile fehlen, andere passen nicht - 3D Drucker im Selbstbau eben!

Keiner hat eine passende Beschreibung / Anleitung /Tutorial, das alte Lied: "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott."
In diesem Fall fehlte mir ein Kugellager, mit dem auf der X-Achse eigentlich der Riemen umgelenkt wird. Da ich diese Mini Kugellager weder hatte noch Lust auf Ebay und mir zudem die Riemenspannerfunktion fehlte, habe ich mich selbst dran gemacht einen zu entwerfen, nachdem eine kurze Suche nichts Passendes bei Thingiverse ergab.
Hier also meine Version 0.7 ;-))  eines Riemenspanners.
Ich habe noch zwei Verbesserungen vor, wenn die Zeit mal dafür reicht. Zum einen soll das zweiteilige Ensemble einteilig werden, eine Feder soll gedruckt werden und ein Gewinde statt Schraube gedruckt werden, so dass das gesamte Teil in einem Stück aus dem Drucker kommt.
Iterationen Prusa I3 Riemenspanner. Links erste Version
Und falls es jemanden interessiert: Hier rechts sind die Iterationen bis zum derzeitigen Stand.
Dies nur mal als Anschauung wie so ein Entwurf ablaufen kann, ich gehöre nämlich nicht zu denen, die einen CAD Entwurf auf Anhieb passend hinbekommen.... (Es gibt aber definitiv solche Zeitgenossen).
Ok, die .stl Dateien gibt es hier bei Thingiverse:
http://www.thingiverse.com/thing:620532

Und hier noch ein Video, denn ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als 1000 Worte...





Mittwoch, 10. Dezember 2014

Nebenprojekt: Prusa I3 im Selbstbau

Derzeit baue ich "nebenher" noch einen Prusa I3 (reworked). Dieser soll mir später dabei helfen einen neuen Delta(!) Drucker zu bauen. Denn ihr wisst ja: Um einen Delta  3D Drucker zu betreiben, braucht man einen 3D Drucker ;-).
Mal im Ernst: Aufgrund der Bastelerfahrungen mit Rostock und Mini Kossel, werde ich den nächsten 3D Delta nur dann anfangen, wenn ich ein zuverlässiges System zum Drucken von Teilen etc. habe. Denn der Delta allein ist mir nicht robust und alltagstauglich genug. Da muss noch einiges verbessert werden.
Also habe ich mir einen stinknormalen kartesischen Drucker vorgenommen, der weit verbreitet und recht zuverlässig ist. Sozusagen der Golf mit dem ich zur Rennstrecke fahre um dann in den Ferrari umzusteigen.
Hab ja sonst nix zu tun: Nebenbaustelle Prusa I3
Die Brocken stammen bislang allesamt von Ebay. Der Dibond/Alu Rahmen lag so bei 69€ die Motoren bei 60€, der gedruckte ABS Satz (inklusive Wade´s Direct Drive Geared Extruder 1.75) kam für rund 40€ ins Haus, Das J-Head Klon Hotend für weitere 40€ und Gewindestangen und Schraubkleinkram für rund 30€ aus dem Hornbach Baumarkt.
Ein RAMPSS (ca. 20€) lag hier noch rum, ebenso ein Arduino Uno (ca.15€), 4 Pololus schlugen nochmals mit 30€ ins Kontor. Beheiztes Bett (20€) ist ebenfalls noch in einer Wühlkiste. Endschalter optisch nochmals ca. 10€ aus Ebay Hong Kong.
Somit liegt die reinen Hardwarekosten bei rund 350€. Für einen 3D Drucker mit Heated Bed ganz ok. Man darf halt die viele Arbeitszeit nicht rechnen...
Die genauen Quellen und die BOM poste ich demnächst. Bislang läuft alles glatt. Der Aufbau mit den über 50(!)  Schrauben und Unterlegscheiben ist jedoch bislang gähnend langweilig. 
Wer den I3 hat und mir ein paar Tipps geben kann: Her damit! Es gibt sicherlich Etliches, das zu verbessern geht.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Der billigste 3D Drucker der Welt im Eigenbau - ein Erfahrungsbericht Teil 1

Der QU BD OneUP gilt als der derzeit billigste 3 D Drucker der Welt. Im Rahmen einer Kickstarter Kampagne wurde er Ende 2013 vorgestellt.
Ich wollte zwar einen haben, kam aber zur Kampagne zu spät und hatte noch etliche andere Perks laufen, so dass der OneUp sich erst mal hinten anstellen musste.
Hier der damalige Trailer:


 Hier die technischen Daten:




Glücklicherweise hatte mein Freund Lorenz sich hinreißen lassen, aber wie erwartet keine Zeit den Bausatz auch zum Laufen zu bringen. So erreichte mich das Paket mit dem Brocken erst im Oktober 2014. Gleich am nächsten Tag machte ich mich an die Arbeit.
Der OneUp ist ein kartesischer REPRAP Klon in Kleinformat. Wie bei vielen US 3D Druckern besteht das Chassis aus gelaserten MDF Platten. Das mag ich eigentlich nicht, da es bei Kontakt mit Wasser gerne quillt und sich auch mäßig bohren lässt, aber so war nun mal der Deal.
Der OneUp wird aktuell als Kit immer noch für 199 US $ ohne Fracht, Zoll und Einfuhrumsatzsteuer angeboten.
Der Anbieter QU gilt bei vielen Foristen als nicht besonders zuverlässig, was Liefertermine und Service angeht. Die kleine Firma aus Little Rock in Arkansas ist aufgrund ihrer Low Cost Politik, zu schnell gewachsen und kommt mit der Organisation nicht so recht hinter her. Wer also auf Service hofft, der sollte sich besser nicht auf den Hersteller verlassen, sondern googeln und in den entsprechenden Foren herum suchen. Das Gerät ist mittlerweile einige Zeit auf dem Markt und etliche bekannte Probleme werden im Internet behandelt. Gut hingegen ist die Open Source Politik des Anbieters. Alle gelaserten Bauteile sind als DXF frei herunterladbar. Mods aus dem 3D Drucker gibt es mittlerweile zuhauf.

Lieferumfang:
Billigster 3D Drucker der Welt im Eigenbau -Tag 5
Im Kit ist alles was man für einen 3D Drucker braucht, also Chassis, Mechanik/Vitamine somit alle Wellen, Gewindestange, Lager, Schrauben und weitere Kleinteile. Weiterhin sind die Schrittmotoren inbegriffen sowie ein sogenanntes Anubis Hotend. Brandaktuell zum damaligen Zeitpunkt ist der Arduino basierende Controller mit dem gewohnt unaussprechlichen Namen „Teensyduino“. Dieser verfügt über alle notwendigen Ein und Ausgänge für Thermistoren, Hotend, Heated Bed und integrierte Pololus zur Schrittmotorsteuerung.
Das kleine Netzteil des 3D Druckers liefert 100 Watt
Auch ein 100W Netzteil liegt dem Paket bei. Es verfügt über eine Art Autosense (oder hat einen entsprechend großen Eingangsbereich), so das automatisch 110V oder 230V erkannt wird, leider passt das beigelegte Netzkabel aber nicht in deutsche Steckdosen. Leider ist auch hier keinerlei vorschriftsmäßiger Betrieb möglich, da weder eine galvanische Trennung USB Port und Netzteil von einander abschirmt, noch ein Ein/Ausschalter vorhanden ist, geschweige denn eine EMV gerechte Abschirmung. Daher sind aber solche Bausätze eben immer nur als Kit erwerbbar und werden auf eigenes Risiko des Betreiber benutzt.
Netzteil und Controllerboard werden auf einem eigens gelaserten Brett befestigt. Das klappt ganz gut und sorgt dafür, dass der Kabeldickicht überschaubar bleibt. Allerdings nimmt das lange Brett recht viel Platz weg und man gerät ins Grübeln wie man dies kompakter gestalten könnte. Einige User sind auf die Idee gekommen, den Controller oben auf dem Netzteil zu befestigen, Dadurch erhält man eine kompakte Box mit der ganzen Elektronik. Zunächst einmal wird es aber so aufgebaut wie es vorgesehen ist, denn derzeit muss ständig am Controller etwas eingestellt und gesteckt werden.

Aufbau und notwendige Nacharbeiten

Den Aufbauprozess erspare ich dem Leser an dieser Stelle. Es gibt ein ordentliches Aufbau Manual auf der Herstellerseite, das so umfangreich und mittlerweile häufig überarbeitet ist, dass der Zusammenbau für einen erprobten Bastler problemlos ist.

Bodenplatte (weiß) aus dem 3D Drucker
für den 3D Drucker
Probleme bereitet jedoch die etwas chaotische Firma die dem OneUp herstellt. Im Paket fehlten Teile und ein MDF Teil war nicht vollständig gelasert, musste also per Hand nachgebohrt, gefeilt und gesägt werden. Das fehlende Bauteil wurde mit Hilfe von Thomas 3D Ducker im Hackerspace Frankfurt tief in der Nacht ausgedruckt. Hierzu nahm man die vorhandene DFX Datei und extrudierte sie auf 5 mm Höhe in SCAD. Das Ergebnis – eine Bodenplatte für dem Extruder – in ABS war perfekt und maßhaltig, so dass es nun endlich zum finalen Aufbau weiter gehen konnte. Hierfür nochmals recht herzlichen Dank an die kompetente und hilfsbereite Mannschaft vom Frankfurter Hackerspace und hier insbesondere Thomas von Datensucht.de der bis 3 Uhr nachts an den Teilen mit mir saß!
Gedruckte Distanzhalter
Die Außenseite des Linearlagers wurde von mir mit blauem Tape beklebt und dann mit Sekundenkleber an den Distanzstücken befestigt. Da der OneUp nur an einer Seite mit einer Spindel arbeitet, hängt ein Großteil des Gewichts an der gegenüberliegenden Seite des X Schlittens. Sind die Lager nicht bombenfest am Rahmen befestigt, führt die zu zusätzlichem Spiel. Das Problem ist bekannt und es gibt einige weitere Kniffe und Mods wie man diesen Umstand billig und mit wenig Aufwand beheben kann. Von Haus aus, ist dieses Problem jedoch nicht gelöst!
  Eigentlich halte ich von diesen Kabelbinder Befestigungen rein gar nichts! Deren Zweck ist es - der Name sagt es ja bereits, KABEL zu befestigen. Ein Linearlager oder eine Welle, die präzise reproduzierbare Ergebniss liefern sollen, kann man doch nicht ernsthaft mit einer Plastikschlaufe fixieren!
....doch man kann...
Bei einem Preis von 199 US $ sollte man wirklich keine Wunder erwarten. Allerdings sind auch die mitgelieferten Kabelbinder an sich chinesischer Billigschrott. Daher investiere man wenigstens in ein paar ordentliche Nylon Kabelbinder aus deutschen Landen.
Billiger 3D Drucker- Kabelbinder wohin das Auge blickt...
  Gespart wurde beim OneUp an allen Ecken und Enden. So findet sich nicht einmal eine klitzekleine Kupplung zur Verbindung von Welle und Schrittmotorspindel. Stattdessen empfiehlt der Anbieter, die Welle auf die zuvor entfettete und mit Loctite Blue bestrichene Schrittmotorwelle aufzuschieben. Die Antriebswelle der Z-Achse ist nämlich innen hohlgebohrt und das Ganze arbeitet wie eine Art Passung. Da man seinen Drucker gerade am Anfang immer mal wieder auseinander nehmen muss, schreckte ich hiervor zurück. Auf Empfehlung von Michael aka Hardwarekiller vom Hackerspace FFM verwendete ich statt Loctite Blue Sekundenkleber, denn der löst sich angeblich bei 100 °C wieder auf - Schaun mer mal ;-)
Spindel direkt auf Stepper aufgeschoben
  Hier ein Blick auf die nachträglich angebrachten optischen Endschalter. leider konnten Sie nicht zum Einsatz kommen, da zunächst die Firmware nicht zu flashen war und die entsprechenden Voreinstellungen zur Logik invers waren.


 Hierbei stellte sich ein Designfehler heraus, der die Führungswellen der Z-Achse positionierte. Mithilfe von ausgedruckten Distanzhülsen ließ sich der Fehler beheben. Das Problem ist bekannt und wurde wohl in späteren Revisionen behoben. Ich hatte wie gesagt eines der ersten Kits vorliegen, bei dem dies noch nicht so war.
Auch der Druckbereich der Y-Achse entspricht nicht den angegebenen 100 mm. Bei 80 mm ist Schluss. Wer mehr will muss einen Teil des Druckbetthalters absägen oder abfeilen. Aber auch dieser Konstruktionsfehler soll mittlerweile behoben sein.

Der billigste 3D Drucker der Welt nach 10 Tagen Bastellei
Ist der Zusammenbau erfolgt, erstrahlt der kleine 3D Drucker in einem Art Cyber Punk Design und die schwarzen MDF Platten wirken auf einmal gar nicht mehr so sehr nach Roller Billigmöbel. Das hohe Eigengewicht des Druckers verleiht ihm zusammen mit der Kompaktheit eine ungeahnte Stabilität. Lediglich die unverklebten Gehäuseteile erwecken nicht das Vertrauen beim belasten, da sie durchaus Spiel haben und nach erfolgreicher Inbetriebnahme wohl doch lieber feste zusammengefügt werden sollten – vielleicht auch mit wieder lösbaren Schrauben.

Nachdem der Zusammenbau der Mechanik und der Elektronik erfolgt ist, wenden wir uns der Firmware des kleinen Arduino Boards zu (Hier geht es zum Download Link der aktuellen Firmware). Diese könnte veraltet sein und sollte daher aktualisiert werden. Aber auch um spätere Anpassungen durchführen zu können, wird es notwendig sein, die Änderungen und Libraries in die Arduino IDE einzubinden, da man ansonsten keine Zugriff darauf erhält. Weiterhin brauchen wir unbedingte einen Treiber für Windows, da der Controller sonst nicht erkannt wird. Leider ist dies alles fummelig und Handarbeit. Am besten bekommt man das in diesem (englischen) Video erklärt.

Der Controller
Bei dem mitgelieferten Board handelt es sich um eine Printrboard Variation. Diese ist schön kompakt und enthält alles was der 3D Drucker an Ein und Ausgängen braucht. So ist zum Beispiel ein SD Karten Lesegerät vorgesehen. Schrittmotorendstufen sind integriert und laufen ohne Kühlkörper ohne warm zu werden. Weiterhin ist native USB Unterstützung integriert. Es wird also nicht die serielle Schnittstelle mithilfe eines Hilfschips zur USB umgewandelt, was zu vielen Problemen beim Erkennen des Geräts insbesondere unter Windows führt.
Auf dem Controller befinden sich ebenfalls die Anschlüsse für Endschalter, die jedoch beim OneUp nicht vorhanden, in der Firmware jedoch bereits aktiviert sind. Ebenfalls an Board sind Ausgänge für ein Heated Bed, einen Lüfter, sowie die Eingänge für die Themistoren von Hot End und Heated Bed.
Für den Betrieb des Heated Beds reicht die Leistung des mitgelieferten 100W Netzteils nicht aus, so dass man hier später aufrüsten müsste.
Als CPU kommt übrigens auf dem „Teensylu“ genannten Printrboard Derivat die ATMEL 90USB1286 zum Einsatz.
Blick auf das Board des billigsten 3D Druckers
Das Board hat also alle notwendigen Komponenten hoch integriert bereits dabei. Das Ganze ist recht ausgewogen, nichts wird heiß und auch gegen Fehlbedienungen ist es recht robust. Der Bootloader kann direkt über die USB Schnittstelle überspielt werden, sofern das Board noch erkannt wird. Hier braucht man also nur in Extremfällen eine zusätzliche Hardware zum Überspielen des Bootloaders.

Modifizierte Config Dateien einbinden

Damit die Arduino IDE den Teensyduino überhaupt erkennt, müssen drei Dateien (Hier der Download Link)  in das Arduino Verzeichnis eingefügt werden. BEVOR man das tut, muss allerdings eine Datei auch noch mit einem Texteditor wie Notepad++ bearbeitet und eine Zeile editiert werden. Ganz schön umständlich!
Hat man also die obigen modifizierten Config Dateien heruntergeladen und entpackt (nicht bereits in das Arduino Verzeichnis!!), öffnet man die Datei Boards.txt . Dort sucht man nach dem String:

cdcteensylu.build.core=at90usb1286

Dieser findet sich bei der vorliegenden Version in Zeile 176. Als nächstes entfernt man den Teil hinter dem Gleichheitszeichen und ersetzt ihn mit "teensy", so dass die Zeile 174 dann so aussehen müsste:

cdcteensylu.build.core=teensy

und speichert das Ganze ab. (Zur Sicherheit "teensy" klein schreiben!)
Dann markiert man die drei Dateien aus dem Verzeichnis und kopiert sie in das Arduino Verzeichnis. Hierbei wird man auf Warnungen stoßen, da diese Dateien bereits vorhanden sind. Diese Warnungen ignoriert man und überschreibt die vorhandenen Dateien mit den drei neuen Dateien. Das Arduino IDE Verzeichnis befindet sich zumindest bei mir unter

 (...)\Programme(x86)\Arduino\hardware\teensy

Hier hinein gehören die drei modifizierten Dateien.

Als nächstes folgt das eigentliche Update der Firmware. Die aktuelle Version der Firmware für dem OneUP findet sich unter:


Entpacke die Files in ein beliebiges Verzeichnis und gehen dann in das entpackte Unterverzeichnis in dem die Datei Marlin.ino zu finde ist und rufe diese Datei auf. Sollte sie nicht automatisch mit der Arduino IDE aufgerufen werden, sondern mit Word etc. benutze rechte Maustaste und die Funktion „Öffnen mit“. Verwende zum Öffnen Arduino.exe.

Das sogenannte Sketch wird jetzt mit allen verbundenen Dateien in die Arduino IDE geladen. Im Fall des QB OneUp gibt es zunächst nur eine Einstellung die eventuell geändert werden muss und zwar die Unterscheidung zwischen dem OneUp Model 1 und dem OneUp Model 2.
Zunächst wählt man das Tab mit dem Namen „Configuration.h“. Dies ist die Datei die man am häufigsten mal ändern muss. Die anderen Dateien sind zunächst nicht wichtig.
Der Eintrag findet sich ganz zu Anfang in der Zeile

#define QUBD_MODEL 1 // for One-Up printers
//#define QUBD_MODEL 2 // for Two-Up printers

Der OneUp ist in jedem Fall schreibtischtauglich!
Je nachdem welches Modell man hat, muss man das andere Modell auskommentieren. Dies erfolgt über die beiden vorangestellten Schrägstriche. Will man also, das Modell 1 wählen (das ist der kleinere OneUp mit 100 x 100 mm Druckfläche) stellt man vor den Ausdruck #define etc.  zwei Schrägstriche. Die Zeile ist somit deaktiviert. Umgekehrt muss man eine deaktivierte Zeile durch das Löschend er Schrägstriche wieder aktivieren. Voreingestellt ist übrigens das größere Model 2. Wer das hat braucht also nichts zu ändern!

Nachdem die aktuellste Firmware auf das Printrboard hochgeladen wurde, erhält man am Ende eine Fehlermeldung oder besser eine Warnung:

avrdude: error: buffered memory access not supported. Maybe it isn't
a butterfly/AVR109 but a AVR910 device?

Diese Meldung weist auf ein erhebliches Problem hin, denn die Firmware wurde nicht aktualisiert.
Nach einigen Herumprobieren entdeckte ich, dass die Meldung verschwindet, wenn man den Jumper auf dem Board der mit "Boot" bezeichnet ist brückt, statt ihn wie anderswo im Internet gelesen, offen lässt. Der Upload läuft dann zwar ohne Meldungen ab, aber die Firmware wird scheinbar trotzdem nicht aktualisiert. Zudem wechselte der COM Port bei diesem Vorgehen zwischen COM11 und COM13 hin und her. Eine Lösung war das also nicht.

Da ich mich mit Endstops bei einem solchen Billig 3D Drucker einfach sicherer fühle, habe ich ein paar aus der Bastelkiste genommen und sie verbaut. Es handelte sich um Gabellichtschranken, die ich über Ebay in China mal gekauft hatte. Nun galt es aber der Firmware dies beizubringen. Obwohl der OneUp nicht über Endstops verfügt sind sie jedoch in der Firmware aktiviert. Die sist möglich, da die mechanischen Endstops ausgewählt wurden, die ohnehin immer offen sind und nur bei Kontakt schließen. Nicht vorhandene Endstops werden somit so behandelt als seien sie einfach noch nicht gedrückt und somit der Schaltkreis geschlossen worden, der Drucker kann also munter in jeder Richtung bis zum Sank Nimmerleinstag laufen. Letztlich stößt dann die Achse jedoch irgendwo dagegen und der Schrittmotor drückt den Aufbau kaputt. Da ich es auch schon erlebt habe, dass 3D Drucker abgeschmiert sind und falsche Skalierungen übernommen haben, ist es mir lieber, wenn es wenigstens eine Chance gibt, dass der Drucker in einem unbeaufsichtigten Augenblick nicht den Aufbau zerstört. Zumal der OneUp aus Pressholz und Kabelbindern besteht und nicht wirklich so robust ist wie ein echter Metallaufbau. Meine Empfehlung: Die Endschalter sollte man dem OneUp spendieren!

Ein Schwachpunkt des Kits sind die üblen Schrittmotoren. Die namenlosen Stepper sind schwer, klobig, laufen laut, sehr rau mit einem mahlenden Geräusch und scheinen zudem einen großen Stromhunger zu haben. Der sehr ruppig laufende Motor der X-Achse wurde jedenfalls durch ein aus einem anderen Projekt übrig gebliebenen Wantai Schrittmotor ersetzt. Dies war ein Unterschied von Tag und Nacht. Auf einmal surrte die X-Achse statt wie zuvor sprunghaft und unter lautem Scheppern den Gurt in Bewegung zu setzen.

Schrittmotoren taugen nichts

Wer kann, sollte alle Schrittmotoren gegen halbwegs vernünftige tauschen. Die mitgelieferten sind – ohne Messwerte erhoben zu haben – minderwertige Modelle.
Rechts mitgelieferter Stepper, links Wantai im Vergleich
Apropos X-Achse und Gurt: Die Befestigung des Antriebsriemenss soll recht abenteuerlich durch doppelseitiges Klebeband oder Sekundenkleber erfolgen, wobei die Rückseite des Gurts mit dem Extruder verbunden werden soll. Das das nicht vernünftig halten kann, sollte eigentlich klar sein. Noch dazu wenn das Gerät keine Endschalter hat und hin und wieder mal der X Schlitten gegen das Chassis drückt. Eine bessere Lösung ist da wohl die Verwendung eines komplett neuen Extruders mit entsprechender Befestigungsmöglichkeit für den Riemen.

Leider liefen die Achsen scheinbar alle in die verkehrt Richtung. Warum das bei einem abgestimmten Kit so sein muss, ist mir schleierhaft. Jedenfalls führte das zu Fummeleien in der Firmware, die dutzende Male raufgeladen, geprüft und korrigiert werden musst. Eine ärgerliche, unnötige Zeitverschwendung.
Einstellen kann man die Achsen üblicherweise in configuration.h:

#define INVERT_X_DIR false    // for Mendel set to false, for Orca set to true
#define INVERT_Y_DIR false    // for Mendel set to true, for Orca set to false
#define INVERT_Z_DIR false    // for Mendel set to false, for Orca set to true

Dort ändert man entsprechend den Wert von False auf True und umgekehrt, je nachdem was man dort vorfindet. Bei der Y-Achse kam hinzu, dass die Endstop LED permanent leuchtete und auch kein Signal ausgelöst wurde, wenn die Schranke durchfahren wurde. Durch Vertauschen mit den anderen Endschaltern konnte festgestellt werden, dass das Problem beim Controller liegt. Sei es hardwaremäßig oder ein Eintrag in der Firmware. Aber da das für das Drucken an sich nicht bedeutend war, wurde der Ursache nicht weiter auf den Grund gegangen um weiter zu kommen.

Ein neues Problem gesellte sich plötzlich beim Verdrahten und Einrichten der optischen Endstops hinzu: Zunächst wurde der Firmware Upload immer langsamer, bis zu 5 Minuten dauerte die Prozedur. Dann bliebt die Arduino IDE beim Upload einer geänderten Firmware einfach stehen.
Da blieb nichts anders übrig, als das Programm abzubrechen. Hiernach ging dann nichts mehr. Windows erkannte zwar das eingesteckte Device ordnungsgemäß auf COM 11 und meldete dass das Gerät einwandfrei funktioniere, aber weder Repetier Host noch die Arduino IDE konnten darauf zugreifen. Der integrierte Seriell zu USB Wandler funktionierte scheinbar noch, aber die Firmware und / oder der Bootloader taten es nicht mehr. Also Rechner ausschalten neu hochfahren, andere Kabel verwenden, die Endstops abziehen etc.,. Nachdem der Rechner heruntergefahren wurde, meldete er, dass 11 Windows Updates anstünden. Nach dem erneuten Hochfahren und installieren der Updates konnten dann auch Repetier und die Arduino IDE auf das Board wieder zugreifen!
Die USB Schnittstelle des Arduino ist und bleibt ein unzuverlässiger Zugang , zumindest unter Windows.

Nachtrag:
Kritischer Punkt beim Flashen der Firmware ist und bleibt die COM Schnittstelle.
Die einzelnen Teensy Boards unterscheiden sich je nach Version erheblich. In diesem Bericht lag das (alte) schwarze Board vor in einer Revision D.
Auf diesem Board befindet sich eine Steckbrücke mit der Bezeichnung "Boot", sowie ein kleiner Reset Taster.

WICHTIG: Um die Firmware uploaden zu können ist folgender Ablauf erforderlich:
Bootjumper setzen-> Reset auf Board->Firmware uploaden->Bootjumper entfernen->Reset-> Fertig!

Aktueller Stand:
Der mechanische Aufbau ist praktisch abgeschlossen. Die elektrischen Verdrahtungen sind gelegt.
Probleme macht jetzt der Controller, der sich nicht flashen lässt. Hierdurch können falsche Einstellungen wie die Umkehrung der Drehrichtung der Schrittmotoren, die optischen Endschalter usw. nicht korrigiert werden. Ich benötige jetzt Hilfe um den Controller wieder fit zu bekommen, oder muss einen neuen beschaffen.
Erledigt, siehe oben!


Fortsetzung folgt!

Links:

Controllerboard (Printrboard basierend auf Teensylu):

Installation Firmware:

Download Teensyduino ( Teensy USB Treiber - unbedingt installieren!)

Teensyduino Modified Config Files (Werden zum Flashen benötigt! )

One/Two-Up Updated Firmware
https://github.com/QU-BD/Up-Marlin/archive/Marlin_v1.zip

Supportforen:

OneUP Support Forum:
http://www.fabric8r.com/forums

Printrbot Forum (Sehr interessant da der OneUp ein selteneres Derivat ist)
http://www.printrbottalk.com/forum

Sonntag, 17. November 2013

Mehr Kalibrierung beim Rostock Deltabot

Seit einer Woche bin ich täglich dabei die Kalibrierung zu verfeinern.
Einige mechanische Probleme müssen noch gelöst werden. So ist das Hotend nicht stabil und vibrationssicher befestigt. Auch der hohe Aufbau sorgt für Instabilitäten die sich in der Präzision des Rostock bemerkbar machen. Ich wollte ja auf die Sperrholz Seitenwände verzichten. Aus dem Baumarkt habe ich mir daher jetzt Acrylglas zuschneiden lassen, das als Seitenwände die Konstruktion stabilisieren soll, aber dennoch einen Einblick in den Ablauf gewährt.
Hier ein paar ausgewählte Probedrucke, die noch stark verbesserungswürdig sind:



0.5 mm thick wall calibration object

...sind bisher aber nur 0.46 mm..


Verändert habe ich in der Repetier Host Software bislang folgendes:

Speed:
- Verfahrgeschwindigkeit auf 220mm/s (Standrad bei kartesischen ist 130 mm/s)

Fehler:
- Spinnfäden : Retract auf 5 mm erhöht ( bei Nicht-Bowden Extrudern normalerweise 1mm )

To-Do:
Wie man an dem Kalibrierobjekt sehen kann sind die 0.5 mm Vorgabe um ca. 10% unterschritten. Bemerkbar macht sich dieser Fehler auch bei feinen Infills am Rand. Ich werde daher den angegebenen Düsendurchmesser von 0.35 mm auf 0.315 mm reduzieren.

Das Druckbett fällt nach wie vor leicht zum B Turm hin ab. Also nicht wirklich sondern die Positionierung der Düse schwebt zu hoch über dem randbereich in Richtung B Turm. Daher werde ich den Parameter in der Firmware, der diesen Effekt steuert nachjustieren. Wie und was genau, dazu später.

Mittlerweile habe ich interessante Zusammenhänge der Parameter in der Firmware und des Verhaltens des Deltabots hinsichtlich seiner Positionierung gelernt. All das ist nicht so einfach wie beim kartesischen Drucker.. 
Die Druckebene plan zu bekommen - also softwaretechnisch, nicht mechanisch! - ist eine echte Herausforderung und nirgends wirklich gut beschrieben.
Ein Tutorial habe ich aber bereits geschrieben und werde es in den nächsten Wochen hier posten - Also abonnier das Blog ;-)

Montag, 11. November 2013

Rostock und die Kalibrierung

Nachdem die Firmware einigermaßen eingerichtet wurde, folgt nun das quälend lange Kalibrieren des Rostock Druckers.
Hierzu gibt es etliches zu tun. Das Druckbett muss eingerichtet werden. Dafür hat Johann Rocholl ein angepasstes Marlin veröffentlicht, mit einer sogenannten Autolevelfunktion.
Meine bislang kläglichen Druckversuche waren zudem um den Faktor 80% zu klein, d.h. statt 20mm Kantenlänge hat mein Würfel nur 11.5mm.
Es beschleicht mich der Verdacht, dass ich die Zahl der Impulse pro mm falsch errechnet habe. Sie hängt von dem Antriebsrad (Pulley), dem Riemen und dem Microstepping ab.
Am einfachsten wäre es vermutlich dem Rostock einen G-Code Befehl zu senden, um ihm zu sagen er solle 100mm nach X oder Y gehen unn dann nachzumessen, wieviel es tatsächlich sind und dann den Wert anpassen. Am einfachsten wäre hierzu ein kurzes Skript.

Samstag, 2. November 2013

Firmware und Slicer beim Rostock einstellen

Seit mehreren Tagen kämpfe ich mich durch die Einstellungen der Firmware und danach über Repetier-Host durch die Einstellungen.
Zunächst einmal zur Firmware:
Hier muss das verwendete Controllerboard angegeben werden. In meinem Fall war es das Sanguino. Alle geänderten Werte sind rot markiert:


// This determines the communication speed of the printer
#define BAUDRATE 250000
//#define BAUDRATE 115200

//// The following define selects which electronics board you have. Please choose the one that matches your setup
// 10 = Gen7 custom (Alfons3 Version) "https://github.com/Alfons3/Generation_7_Electronics"
// 11 = Gen7 v1.1, v1.2 = 11
// 12 = Gen7 v1.3
// 13 = Gen7 v1.4
// 3  = MEGA/RAMPS up to 1.2 = 3
// 33 = RAMPS 1.3 / 1.4 (Power outputs: Extruder, Fan, Bed)
// 34 = RAMPS 1.3 / 1.4 (Power outputs: Extruder0, Extruder1, Bed)
// 35 = RAMPS 1.3 / 1.4 (Power outputs: Extruder, Fan, Fan)
// 4  = Duemilanove w/ ATMega328P pin assignment
// 5  = Gen6
// 51 = Gen6 deluxe
// 6  = Sanguinololu < 1.2
// 62 = Sanguinololu 1.2 and above
// 63 = Melzi
// 64 = STB V1.1
// 65 = Azteeg X1
// 66 = Melzi with ATmega1284 (MaKr3d version)
// 7  = Ultimaker
// 71 = Ultimaker (Older electronics. Pre 1.5.4. This is rare)
// 77 = 3Drag Controller
// 8  = Teensylu
// 80 = Rumba
// 81 = Printrboard (AT90USB1286)
// 82 = Brainwave (AT90USB646)
// 9  = Gen3+
// 70 = Megatronics
// 701= Megatronics v2.0
// 702= Minitronics v1.0
// 90 = Alpha OMCA board
// 91 = Final OMCA board
// 301 = Rambo
// 21 = Elefu Ra Board (v3)

#ifndef MOTHERBOARD
#define MOTHERBOARD 62
#endif

Einschalten sollte man auch unbedingt den Schreib/Lesezugriff auf das EEPROM. Hier werden wichtige Grundwerte gespeichert, die man später mit der Repetiersoftware auslesen und neu setzen kann. Aber Vorsicht! Wenn man später
neu flasht, werden diese Werte gemäß den Angaben aus der Arduino IDE neu gesetzt. Hat man also etwas im direkten Zugriff auf das EEPROM mit der Repetier-Host Software korrigiert, muss man es ebenfalls in seiner MARLIN Firmware ändern, da es sonst immer wieder zurück gesetzt wird.

// EEPROM
// the microcontroller can store settings in the EEPROM, e.g. max velocity...
// M500 - stores paramters in EEPROM
// M501 - reads parameters from EEPROM (if you need reset them after you changed them temporarily).
// M502 - reverts to the default "factory settings".  You still need to store them in EEPROM afterwards if you want to.
//define this to enable eeprom support
#define EEPROM_SETTINGS
//to disable EEPROM Serial responses and decrease program space by ~1700 byte: comment this out:
// please keep turned on if you can.
#define EEPROM_CHITCHAT


Weiterhin muss der Deltamodus eingeschaltet werden:

// Enable DELTA kinematics
#define DELTA

Um dies zu erzielen, müssen die vorangestellten // Zeichen entfernt werden. Sie sind Marker für Kommentare, die zwar im Skript stehen, aber nicht ausgeführt werden. Löscht man die beiden Schrägstriche, werden die Zeilen, denen sie vorangestellt sind  also aktiviert.

Weiterhin müssen Angaben zu den mechanischen Abmessungen gemacht werden. Dies tut man unter:

// Make delta curves from many straight lines (linear interpolation).
// This is a trade-off between visible corners (not enough segments)
// and processor overload (too many expensive sqrt calls).
#define DELTA_SEGMENTS_PER_SECOND 200

// Center-to-center distance of the holes in the diagonal push rods.
#define DELTA_DIAGONAL_ROD 285.0 // mm

// Horizontal offset from middle of printer to smooth rod center.
#define DELTA_SMOOTH_ROD_OFFSET 145.0 // mm

// Horizontal offset of the universal joints on the end effector.
#define DELTA_EFFECTOR_OFFSET 33.0 // mm

// Horizontal offset of the universal joints on the carriages.
#define DELTA_CARRIAGE_OFFSET 23.0 // mm

Die Werte hier gelten natürlich nur für meinen Drucker. Wer wissen will, wie man was ausmisst, kann über diese Zeichnung einen ganz guten Überblick gewinnen:


von: Link zur Abbildung

Allerdings handelt es sich bei der Abbildung um eine Variante mit Profilen und die Abmessungen sind etwas anders. Also selber nachmessen! Bei der Centerline bin ich mir nicht ganz sicher ob das stimmt, denn sie sitzt nicht in der Mitte bei dieser Abbildung.

Weiterhin sind die Einstellungen der Endschalter wichtig. Handelt es sich um Schalter die öffnen oder schließen?
In meinem Fall habe ich Mikroschalter verwendet, die bei Kontakt öffnen.

// coarse Endstop Settings
#define ENDSTOPPULLUPS // Comment this out (using // at the start of the line) to disable the endstop pullup resistors

   // fine Enstop settings: Individual Pullups. will be ignored if ENDSTOPPULLUPS is defined

#ifdef ENDSTOPPULLUPS
  #define ENDSTOPPULLUP_XMAX
  #define ENDSTOPPULLUP_YMAX
  #define ENDSTOPPULLUP_ZMAX
  #define ENDSTOPPULLUP_XMIN
  #define ENDSTOPPULLUP_YMIN
  #define ENDSTOPPULLUP_ZMIN
#endif

// The pullups are needed if you directly connect a mechanical endswitch between the signal and ground pins.
const bool X_MIN_ENDSTOP_INVERTING = false; // set to true to invert the logic of the endstop.
const bool Y_MIN_ENDSTOP_INVERTING = false; // set to true to invert the logic of the endstop.
const bool Z_MIN_ENDSTOP_INVERTING = false; // set to true to invert the logic of the endstop.
const bool X_MAX_ENDSTOP_INVERTING = false; // set to true to invert the logic of the endstop.
const bool Y_MAX_ENDSTOP_INVERTING = false; // set to true to invert the logic of the endstop.
const bool Z_MAX_ENDSTOP_INVERTING = false; // set to true to invert the logic of the endstop.
//#define DISABLE_MAX_ENDSTOPS
//#define DISABLE_MIN_ENDSTOPS

// For Inverting Stepper Enable Pins (Active Low) use 0, Non Inverting (Active High) use 1
#define X_ENABLE_ON 0
#define Y_ENABLE_ON 0
#define Z_ENABLE_ON 0
#define E_ENABLE_ON 0 // For all extruders

Weiterhin müssen die Achsrichtungen umgekehrt werden.
Beim Extruder kommt es darauf an, welchen man verwendet. Bei Direktantrieb ist es ebenfalls bei E= auf TRUE zu setzen. Hat der Extruder ein Getriebe, dann bleibt es bei FALSE.

#define INVERT_X_DIR true   // for Mendel set to false, for Orca set to true
#define INVERT_Y_DIR true    // for Mendel set to true, for Orca set to false
#define INVERT_Z_DIR true     // for Mendel set to false, for Orca set to true
#define INVERT_E0_DIR true   // for direct drive extruder v9 set to true, for geared extruder set to false
#define INVERT_E1_DIR false    // for direct drive extruder v9 set to true, for geared extruder set to false
#define INVERT_E2_DIR false   // for direct drive extruder v9 set to true, for geared extruder set to false


Weiter:

Die nächste Einstellung beschreibt, ob beim Erreichen des Endschalters die maximale oder minimale Bauhöhe des Rostock/Deltadrucker erreicht wurde. Sofern man die Endschalter also oben am Drucker plaziert hat, ist dies der maximale Punkt. Die Z-Koordinate 0 entspricht also dem Druckbett, während alle Werte größer 0 über dem Druckbett schweben. Die Bauhöhe des Rostock kann sich ja jeder selbst bestimmen bzw. messen. Hier an dieser Stelle muss der vorgegebene Wert von -1 auf 1 geändert werden. (Wenn man die Endschalter OBEN am Gerät plaziert hat!)

// ENDSTOP SETTINGS:
// Sets direction of endstops when homing; 1=MAX, -1=MIN
#define X_HOME_DIR 1
#define Y_HOME_DIR 1
#define Z_HOME_DIR 1

Nach dem Anfahren der Endschalter muss der maximale Weg definiert werden, der ab diesem Punkt zurück gelegt werden kann. Dieser hängt natürlich von der Bauhöhe bzw. dem Bauraum ab, den man gebaut hat. Der Wert von 390 bzw 395 ist also entsprechend abzuändern. Es ist der Abstand der Düse zum Druckbett. Am besten man tastet sich hier heran. Nach dem Laden der Firmware startet man hierzu Repetier Host und versucht einen Probedruck. Dabei achtet man auf die korrekte Höhe über dem Druckbett und reguliert evtl. nach.

Die Angaben hier unterhalb, dienen dazu die Größe des Druckbetts zu bestimmen (90 mm - -90 mm =180 mm = Durchmesser des Kreises der bedruckbar ist)

#define min_software_endstops true // If true, axis won't move to coordinates less than HOME_POS.
#define max_software_endstops true  // If true, axis won't move to coordinates greater than the defined lengths below.
// Travel limits after homing
#define X_MAX_POS 90
#define X_MIN_POS -90
#define Y_MAX_POS 90
#define Y_MIN_POS -90
#define Z_MAX_POS 90
#define Z_MIN_POS -90

Geschwindigkeit der Achsen beim "Homing":
Hier ist es wichtig, die dritte (Z-) Achse auf die selben Geschwindigkeit einzustellen, wie die beiden anderen. Sonst zieht der Delta die "Z" Achse nach.

//// MOVEMENT SETTINGS
#define NUM_AXIS 4 // The axis order in all axis related arrays is X, Y, Z, E
#define HOMING_FEEDRATE {50*60, 50*60, 50*60, 0}  // set the homing speeds (mm/min)

Wenn man die Firmware hochgeladen hat, kann man damit beginnen mit der Repetier-Host Software die Einstellungen zu überprüfen.
Wichtige Kommandos:
G28 -> Fährt ganz nach oben gegen die Endschalter
M119-> Gibt unten in der Statuszeile die Zustand der Endschalter aus. So kann man auch rausfinden was X,Y und Z Achse in dem System ist.
ECHO muss dafür in der Repetiersoftware aktiviert sein.

Wichtig ist es auch, dass alle drei Achsen die selbe Verfahrgeschwindigkeit haben.
Dazu müssen alle drei Achsen die selben Werte für maximale Geschwindigkeit, Beschleunigung und Schritte pro Umdrehung aufweisen.
Wie viele Schritte der Schrittmotor für eine Umdrehung benötigt (#define DEFAULT_AXIS_STEPS_PER_UNIT), richtet sich nach den verwendeten Bauteilen (Pulley/Riemenscheibe), die Riementeilung und die Anzahl der Zähne, sowie welches Microstepping eingestellt ist. Ein praktische Rechenhilfe findet sich hier: http://calculator.josefprusa.cz/#MotorStuffSPMB.
Das Microstepping ist bei meinem Sanguino Board so geschaltet so dass ich 1/16 Schritte dort verwende. Die Einstellung erfolgt mithilfe dreier Jumper, die jeweils unter jedem einzelnen Pololu Schrittmotortreiber sitzen.

Hier ein Beispiel der Jumpersettings aus dem Wiki:

Somit führt dies zu:

#define DEFAULT_AXIS_STEPS_PER_UNIT {80, 80, 80, 172.222}  // default steps per unit for Rostock
#define DEFAULT_MAX_FEEDRATE          {200, 200, 200, 25}    // (mm/sec)
#define DEFAULT_MAX_ACCELERATION      {2000,2000,2000,10000}    // X, Y, Z, E maximum start speed for accelerated moves. E default values are good for skeinforge 40+, for older versions raise them a lot.

Sonst kommt es zu einem Fehler bei dem eine Achse schneller verfährt als die anderen und daher der Delta scheinbar in eine bevorzugte Richtung läuft.

Slic3r


Ändern sollte man natürlich auch die Konfiguration des Slic3r in Repetier Host. Dieses schneidet wie der Name bereits sagt, die CAD Daten in handliche Scheiben, die dann gedruckt werden können. Wichtigste Änderung ist die Mitteilung, dass das Zentrum beim Rostock bei 0,0 liegt. Weiterhin der Durchmesser des Filaments und der der Düse.

Unter dem Reiter "printersettings" habe ich bed size auf x= 100 und y=100 gesetzt. Vorher wollte der Drucker immer alles in eine Ecke drucken statt in der Mitte.


Wie man rechts sehen kann habe ich die Konfiguration als "Rostock-2" abgespeichert. So kann man schnell verschiedene Setups erzeugen und damit ausprobieren, wie alles klappt.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Der Rostock lebt!

Nachdem zwei Controller den Dienst verweigerten, halfen Günter und Hardwarekiller vom FFM Hackspace die beiden Teile doch noch zum Laufen zu bringen. Der Sanguino aus China hatte wohl eine defekte CPU und der Saintsmart 2560 für den RAMPS Controller keinen Bootloader.
Nach ersten groben Einstellungen der Config.h. zuckten die 6 Streben schon einmal auch ein Probedruck ohne Extruder ließ sich ausführen.
Jetzt geht es an die Feineinstellungen, das kann also noch dauern...
Ein paar Bilder von der Frickelnacht im FFM Hackerspace:






Mittwoch, 25. September 2013

MonsterRAP - ein RepScrap Projekt

Als wenn ich nicht schon genug Projekte angefangen hätte, habe ich dieses Monsterteil aus dem Keller ausgegraben und mir ans Bein gebunden.
Bauraum theoretisch max:
1000mm x 500mm x 500mm ( Abzüglich der Köpfe und anderen Montagen)
Projektname: "MonsterRap"

Aufbau:

  • Kartesischer 3D Drucker
  • Rahmen 40x40 T-Aluprofile (ISEL)

Idee (vorläufig):

  • Multihead Maschine, die sowohl additiv, als auch abrasiv arbeitet. 
  • Automatischer Werkzeugwechsel (FDM, Dispenser, Fräskopf, Bohrer)
  • ( automatischer Nozzlewechsel Auweia!)
  • Linearführungen für alle drei Achsen
  • Kamera zur Ablaufüberwachung, Octoprint für Remote Access
  • Optische Vermessung von Position, Werkstück (?)
  • - ????



Mal sehen wie weit ich komme. Anfang wird Januar 2014 sein. nebenher montiere ich in den nächsten Wochen schon mal den Rahmen, putze, grüble und bastle schon mal die essentiellen Dinge wie Netzteile etc.

Donnerstag, 12. September 2013

Wer misst, misst Mist

Alte Meßtechnikerregel, aber leider wahr:
Mein schöner Satz Profile für den Mini Kossel ist eingetroffen. Alles wunderbar nur beim Versuch die Teile zusammen zu bauen, musste ich feststellen, dass die Aufnahmen bei den Plastikparts 15x15mm im Gegensatz zu den 20x20mm des Profils sind. Da hätte ich mal genauer Lesen sollen, bislang war ich davon ausgegangen, dass höchsten 20x20 verwendet wird. Auch eine Messung vor der Bestellung hätte ungemein geholfen. Hätte, hätte,hätte.. 20x20mm ist schon Spielzeug aber 15x15mm? Der Witz dabei ist, dass die - mir bekannten Anbieter - diese Profile um ein Vielfaches teurer verkaufen als die großen. Und Lieferzeiten scheinen die auch zu haben bis zum Sankt Nimemrleinstag. So geht das natürlich nicht.
Fällt kaum auf, passt aber trotzdem nicht - Profil 20x20mm und Aufnahme15x15mm
Jetzt heißt es grübeln und entscheiden wie es weitergehen soll. Entweder ich finde die 15x15mm doch noch zu einem Nicht-Apothekerpreis oder ich lasse mir neue Parts auf 20x20mm Profilauslegung drucken. Denn das was hier läuft ist Abzocke. 15x15mm ist ein Fliegenschiss. Sowas kostet in der Herstellung nur ein paar Cent.
Eine weitere Alternative ist, dass ich mir Profile extrudieren lasse. Das ist gar nicht so teuer und dann könnte ich noch ein paar zusätzliche Funktionen eindesignen.

Mittwoch, 11. September 2013

Das beste 3D Drucker: Business & Technik Buch, das es je gab

3D Drucker - Business und Technik, ist das derzeit aktuellste und umfangreichste Buch zum Thema 3D Drucker auf dem deutschen Markt. Das Komplettwerk, fasst die wichtigsten Passagen einzelner Bände vom selben Autor zusammen und gibt einen aktuellen Überblick über Markt und Technik dieses sehr unübersichtlichen Feldes.

Woman in Red:  Quelle  3D Drucker Business&Technik

Erläutert werden technische und kaufmännische Aspekte dieses neuen, dynamischen Marktes. Der Leser soll in die Lage versetzt werden, sich über die wesentlichen Eckdaten des heutigen 3D Drucker Marktes informiert zu sein und über eine Geschäftstätigkeit auf Grundlage seiner Informationen in ihm zu entscheiden zu können. 
Informationen über 3D Drucker sind zwar auch im Internet auffindbar, aber die wirklich aktuellen sind meist nicht auf Deutsch verfügbar (Englisch, aber auch Französisch, Spanisch und Russisch, sowie verschiedene asiatische Sprachen). Der 3D Drucker Markt ist ein eindeutig globales Phänomenen und muss auch als solches betrachtet werden um ihm gerecht zu werden.
Dem Autor ist gelungen, diese sehr fragmentierten und über viele Kontinente und Sprachen verstreuten Informationen erstmals zu bündeln und zusammen zu tragen. Ergänzt werden diese Darstellungen um eigene berufliche Erfahrungen  als Prototypen Entwickler in der Elektronikbranche oder im RepRap Projekt und Nutzer von 3D Druckern
Viele Informationen, aber auch viele Anschauungsmaterial: Quelle 3D Drucker Business & Technik
In der Professional Edition umfasst es über 420 Seiten mit rund 70 farbigen Abbildungen. Die gekürzte, preiswertere Student Edition kommt in s/w mit immerhin noch 355 Seiten für 39€ in die Regale.

Beziehen kann man 3D Drucker: Business & Technik  über den Buchfachhandel oder Amazon unter:


Student Version
355 Seiten, ca 50 Abbildungen s/w
ISBN-10: 1491202998
ISBN-13: 978-1491202999
Preis 39€, bester Preis siehe Link Amazon

Professional Version
420 Seiten, 70 Abbildungen farbig
ISBN-10: 1492360031
ISBN-13: 978-1492360032
Preis 99€, bester Preis siehe Link Amazon

Dienstag, 10. September 2013

Günstiges Komplettkit für RepRap 3D Drucker

Wer sich einen günstigen 3D Drucker selbst zusammen bauen möchte, muss sich meistens bei zahllosen Anbietern einzelne Komponenten bestellen und dann hoffen, dass alles zusammenläuft. Nun gibt es aber zumindest was die Elektronik angeht ein sehr interessantes Angebot bei Amazon (Link):


Für nur 190€ ( Preise können sich natürlich mittlerweile geändert haben.Stand September 2014) gibt es ein Komplettkit mit RAMPS Controller, 4 kleinen Pololus für die Schrittmotoren, die Schrittmotoren selbst, ein heated bed, Endschalter und als Sahnehäubchen den LCD Controller plus LCD. Hier fehlt nur das Hotend und die Mechanik, fertig ist der Drucker!
Wer das LCD nicht will oder braucht, findet hier ein Kit ohne diese Funktion, dann sogar für nur knapp 90€!
Hätte ich das gewusst, hätte ich mit gleich so ein Kit gekauft. So warte ich bis heute noch auf Teile aus China und weiß nicht ob am Ende alles zusammen passt.
Also wenn ich da nochmals 50€ für Motoren drauf rechne, 20€ für Kleinteile, Schrauben und Endschalter und maximal 70€ für die Mechanik und 30€ für die gedruckten Teile von so einem Einfachdrucker, liegt man beim Gesamtgerät bei rund 250€ plus Arbeit.

Samstag, 7. September 2013

Gedruckte Parts für Kossel Mini eingetrudelt

Das war ja fast wieder wie Weihnachten: Aus Kentucky/USA  USA kamen die Teile für den exklusiven Kossel Mini. Da kam Freude auf und schon hatte ich Projekt Nummer 2 am Hals.
Kompletter Satz Kossel Mini Parts 

Kossel  Rahmenhalterung seitlich bedruckt.
 Nur wo Kossel draufsteht ist auch Kossel (mini) drin. Beeindruckend fand ich die BEdruckung des Schriftzuges auf der Seite. Die Auflösung war wohl aufgrund des Zeitdrucks nicht sonderlich hoch, aber alles passt und sieht gut aus.Durch die Abnahme der Parts habe ich mich allerdings verpflichtet den K-Mini zu bauen und zwei Sets ebenfalls kostenlos an 3D Freunde abzugeben. Wer also Interesse an einem kostenlosen Satz Mini Kossel, der melde sich hier bei mir, schreibe einen Kommentar und begründe warum er sowas unbedingt braucht.
Kossel Mini Rahmenhalter
Mir hat schon immer der Aufbau des Rahmens am Kossel sehr gut gefallen. Die Wellen dienen hier nicht mehr als tragende Säulen wie beim Rostock sondern die Gewichtskräfte werden durch die Verwendung von 15x15mm Aluprofilen abgefangen. Außerdem werden die Schwingungen, die im betrieb durch die Motoren entstehen abgedämpft. Leider hat man sich dazu entschieden Linearführungen von Mitsumi oder OpenBeam USA einzusetzen statt wie im ursprünglichen Design vorgesehen, die Schlitten mithilfe von Kugellagern auf den Aluprofilen laufen zu lassen. Da Alu wesentlich weicher als die harten Kugeln der Linearlager ist, käme es so zu einem starken Abrieb und Riefen im Profil, letztlich wäre das auf Dauer unpräzise. Ich sehe aber nicht ein, 120€ für die drei Linearführungen rauszuhauen, also werde ich mir da was anderes überlegen. Zumal ich Linearführungen für absolut überdimensionierten Quatsch für diese Belastungen halte.
Was gabs sonst noch diese Woche? Ach ja, mein Hotend aus Polen ist ebenfalls eingetrudelt. Es war ein billiger Schnapp auf Ebay (http://www.ebay.de/itm/281124894195?var=580204979895&ssPageName=STRK:MEWNX:IT&_trksid=p3984.m1439.l2649) für 27€ inklusive Versand und machte auch optisch einen guten Eindruck. 


Als das Paket dann da war - Lieferung war turboschnell innerhalb von 2-3 Tagen  - , sah alles aber ein bisschen nach Skoda und DDR aus. Ich habe noch nie Messing gesehen, dass korrodiert/oxidiert ist, zumindest nicht ohne die Wirkung von Salzsäure o.ä. Hier aber hatte man es geschafft die Düsenspitze "anzurosten". 

Wie auch immer das ging. Wahrscheinlich ist es gar kein echtes Messing. Auch der Thermokleber, mit dem Thermistor und Heizwiderstand abgedichtet sind, sah irgendwie nach Plastekombinat 1979 aus.
Praxiserfahrungen gab es noch nicht. Die beiden mitgelieferten Adapterstängelchen (M3 Gewindestange gebogen) passen so schon mal nicht für meine Rostock Plattform, das Hotend muss also irgendwie reingefummelt und fixiert werden.
Diskussionen mit dem Zoll gab es übrigens diesmal nicht, der Sendung lag eine Rechnung bei und der Wert war wohl auch zu gering.

Sieht doch schon mal gut aus - mein neues Hotend im Rostock!
Achja, ein Sorgenkind gibt es doch noch. Mein Airtripper´s Bowden Extruder, den ich seinerzeit zusammen mit den Parts für den Rostock Deltaprinter für 19€ auf Ebay geschossen hatte, macht Zicken.
Eigentlich benötigt er zum Abstützen der Motorwelle ein kleines Kugellager mit 4 x 10 x 5 mm.
Oberes Kugellager ist ein klein wenig zu groß - ärgerlich.

Ich bekam aber irgendwie nur 4 x 11 x 5 mm. Dieser eine Millimeter macht nur Probleme, das Teil lässt sich ohne Spannungen aufzubauen nicht am Motor verschrauben. Also muss ich es dann irgendwo noch besorgen, Vorher geht nichts. Ohne Controller geht natürlich auch nix. 2 Stück - einmal RAMPS und einmal Sanguinololu (hey, ich kann´s IMMER noch nicht ohne nachzuschauen RICHTIG schreiben!) habe ich beide in China geordert (über Ebay), da die Chinesen scheinbar, scheinbar noch nie was von Zeitverschiebung gehört haben, ließen zwei verschiedene Anbieter einige Auktionen für diese Controller mitten in der Nacht auslaufen. So kam ich in den Genuß der beiden Teile für 20- 25€ das Stück inklusive (Schnecken-) Versand aus dem Land der aufgehenden Sonne. macht nix, ich bin sowieso noch nicht so weit, da können die Teile auf sich warten lassen. 
Auch 4 Pololus habe ich geordert -Mann allmählich geht das ins Geld - für sparsame 19€ inklusive Versand kommen die demnächst ins Haus, habe vergessen woher. Ebay macht´s möglich.
Das war jetzt ein langer Bericht, aber in der Woche ist viel passiert und es wird noch ein paar sensationell News geben, aber für heute ist erst mal Schluss!