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Freitag, 28. November 2014

Euromold 2014 Halle 11 3D Drucker - Bericht II


Messebericht II zur Euromold 2014

Trend: Get big, get niche or get OUT!

Um in der immer mehr ausufernden Flut von kleinen FDM 3D Drucker Anbietern nicht unterzugehen, muss man sich wohl auf diese Weisheit, die mal der IT Branche zugeschrieben wurde, besinnen. Da sich die Leistungen und der Aufbau der kleinen 3D Drucker nur marginal unterscheiden, ist es wichtig den USP - den Unique Selling Point - oder zu deutsch: das Alleinstellungsmerkmal  -heraus zu stellen. Viele Anbieter haben deshalb begonnen, großformatige 3D Drucker zu entwickeln.

Der X1000 von German RepRap bietet 1000 x 800 x 600 mm Bauraum. Somit lassen sich auch Prototypen, Mockups und ähnliches von Objekten wie Motoren oder Getrieben drucken. Unkompliziert in PLA. auch da kein beheiztes Druckbett vorgesehen ist, aber dafür verfügt der Drucker über eine extrem hohe Massenträgheit durch seine schwere Bauweise, dicke pulverbeschichte Außenbleche und ein insgesamt massiven Aufbau, der schnelle Druckkopfbewegungen auffangen kann.
Florian Bautz, Gründer von German RepRap vor dem X1000. 
Lieferbar ist der X1000 ab Anfang 2015 Preise ab 28.000 €. Da mag der eine oder andere RepRap Frickler zusammen zucken, aber als Alternative für Unternehmen, die Rapid Prototyping in Form von SLS oder DLP betreiben, ist das ein Schnäppchen und gut um den Faktor 10 bis 20 billiger als entsprechende Maschinen. Zudem ist Verbrauchsmaterial und Ersatzteilversorgung erheblich billiger und unkomplizierter da es ja irgend wie auch noch ein RepRap ist...

 Big ist in: Schnucklig ist der BigRep irgendwie schon, aber sicherlich gibt es auch ernsthafte Verwendungszwecke als beispielsweise der Druck eines orangefarbenen Plastik Beistell Tischchens (Den es bei AliExpress vermutlich für 20 $ gibt).
Aber egal: 3D Druck ist halt eine Lösung, für die nur noch ein Problem gefunden werden muss.
Wem der nicht groß genug ist, dem kann auch nicht mehr geholfen werden.

Der BigRep - ideal um sich mal ein Bobby Car auszudrucken!
Auch die Deltas, seit jeher im XXL Format auf Messen vertreten, sind noch da. Hier können sie ihre Stärke ausspielen: Hohe Objekte mit niedrigen Gerätekosten drucken. Der Aufbau ist denkbar simpel und bei großen Objekten fällt die (derzeitige) Schwäche der Deltas bei Präzision und Probleme bei der Druckbett Kalibrierung auch nicht so ins Gewicht. Dafür ist der Delta leise, schnell und in dieser Größe wesentlich billiger als ein kartesischer 3D Drucker, da er zum Großteil aus Leerraum=Luft besteht.
Na - Oozing oder Nozzle dicht?
Und hier noch ein Vertreter, der wieder mal langweilige Vasen druckt. Warum nicht mal Selena Gomez oder Phillip Lahm?

Freundliches und kompetentes Personal auf dem IGUS Stand - Grabbelkisten mit Spielzeug für große Jungs (und Mädels) - Bastlerherz was willst du mehr? IGUS hat mittlerweile ein kleines, aber feines Sortiment an Produkten, die für 3D Bastler und Hersteller hochinteressant sind. Das liegt aber auch an dem persönlichen Interesse der Mitarbeiter wie Dipl. Ing. Alexander Mühlens oder Dipl. Ing Tom Krause. Die interessieren sich auch privat für RepRap und haben daher nicht nur ein offenes Ohr für diese Besucher, sondern können auch interessante Anregungen an Entwicklung und Fertigung direkt weiter geben. So sind die auf dem Stand gezeigten 3D Drucker bis  auf den Ultimaker von ihnen selbst entworfen und konstruiert.

Deltas von IGUS, natürlich mit IGUS Komponenten.

Noch ein IGUS Delta Demogerät


Delta Drucker am IGUS Stand

Feuchter Bastlertraum - wer will so ein Sortiment nicht in der Werkstatt haben?

Linearführungen hier mal zum Anfassen und rumwobbeln

..was man damit alles bauen könnte...
 Ein - wie ich finde - sehr interessantes Produkt für RepRaper, das aber bislang nicht als solches vermarktet wird ist das iglidur Tribo Tape. Es handelt sich um eine starke (ca 0.5mm ) Folie mit hervorragenden Gleiteigenschaften und ist auch mit einer klebenden Rückseite verfügbar. Somit lassen sich komplette Linearführungen im CAD entwerfen, mit dem FDM Drucker ausdrucken und die Laufflächen anschließend mit dieser Folie (Der Ausdruck Folie ist eigentlich etwas untertrieben da sie wirklich sehr steif ist) bekleben. RepRap im besten Sinne.
Man kann sich also die Linearführung und Laufschlitten frei entwerfen und trotzdem annähernd die Laufeigenschaften von metallischen Führungen erzielen. Das dies wesentlich billiger und trotzdem individueller gestaltbar ist, leuchtet ein.
Nicht abgebildet ist hier das IGUS Filament für FDM Drucker. Mit ihm lassen sich gleitende Bauelemente wie Schlitten Führungen usw. selbst drucken!
Da gute Führungen beim Selbstbau eines 3D Druckers ein großer Kostenfaktor (beim Kossel zum Beispiel der größte Posten) sind, ist hier für kreative Entwickler erstmals die Möglichkeit gegeben, an dieser Stelle erheblich zu sparen und das Design an den Drucker optimal anzupassen.
Nicht mehr ganz neu, aber trotzdem eine Lösung für viele doppelt geführte Z-Achsen und deren Probleme: Die sphärische Trapezgewindespindelmutter aus drylin Kunststoff. Prinzip Festlager/Loslager. Eine Achse wird fest geführt, die andere erhält die sTGSM (nenn ich jetzt mal so). Durch das eingebaute Kugelgelenk können nichtparallele Bewegungen abgefangen werden und kurze Klemmer, die zu Schwankungen in der Kraftumsetzung während der Bewegung führen verhindert werden. Kostet unter 10 € und ist somit sogar günstiger als konventionelle Trapezgewindeflansche/muttern, die meist in Bronze angeboten werden.
Da guckste in die Röhre. Neue Energiekette von IGUS
Interessant war auch eine neue Energiekette von IGUS. Ein modularer Baukasten, mit einzelnen Segmenten, Haltern, Rückholern usw. die auch im Inneren eine saubere Kabelführung und Trennung beispielsweise von Energie und Signalleitungen oder anderen Leitungen ermöglicht. Durchmesser ab 3 mm ! Optimal für  3D Drucker mit Bowden Extrudern  oder für Deltas allgemein.

Gefedertes Rückholsystem mit Umlenkrolle.
Wer IGUS nicht kennt: IGUS ist ein deutscher Hersteller von technischen Kunststoffprodukten und Antriebselementen mit 2400 Mitarbeitern und Sitz bei Köln. Was aber für euch wirklich wichtig ist: Bei IGUS kann man direkt im Shop und ab Stückzahl 1 bestellen! http://www.igus.de
Insbesondere bei kleinen Firmen und Einzelpersonen widmet man sich den Projekten mit derselben Aufmerksamkeit wie anderorts höchstens bei Großabnehmern.
Einen weiteren Bericht zur Euromold 2014 gibt es unter:

http://3dptb.blogspot.de/2014/11/impressionen-von-der-euromold-2014.html




Donnerstag, 31. Oktober 2013

Der Rostock lebt!

Nachdem zwei Controller den Dienst verweigerten, halfen Günter und Hardwarekiller vom FFM Hackspace die beiden Teile doch noch zum Laufen zu bringen. Der Sanguino aus China hatte wohl eine defekte CPU und der Saintsmart 2560 für den RAMPS Controller keinen Bootloader.
Nach ersten groben Einstellungen der Config.h. zuckten die 6 Streben schon einmal auch ein Probedruck ohne Extruder ließ sich ausführen.
Jetzt geht es an die Feineinstellungen, das kann also noch dauern...
Ein paar Bilder von der Frickelnacht im FFM Hackerspace:






Mittwoch, 11. September 2013

Das beste 3D Drucker: Business & Technik Buch, das es je gab

3D Drucker - Business und Technik, ist das derzeit aktuellste und umfangreichste Buch zum Thema 3D Drucker auf dem deutschen Markt. Das Komplettwerk, fasst die wichtigsten Passagen einzelner Bände vom selben Autor zusammen und gibt einen aktuellen Überblick über Markt und Technik dieses sehr unübersichtlichen Feldes.

Woman in Red:  Quelle  3D Drucker Business&Technik

Erläutert werden technische und kaufmännische Aspekte dieses neuen, dynamischen Marktes. Der Leser soll in die Lage versetzt werden, sich über die wesentlichen Eckdaten des heutigen 3D Drucker Marktes informiert zu sein und über eine Geschäftstätigkeit auf Grundlage seiner Informationen in ihm zu entscheiden zu können. 
Informationen über 3D Drucker sind zwar auch im Internet auffindbar, aber die wirklich aktuellen sind meist nicht auf Deutsch verfügbar (Englisch, aber auch Französisch, Spanisch und Russisch, sowie verschiedene asiatische Sprachen). Der 3D Drucker Markt ist ein eindeutig globales Phänomenen und muss auch als solches betrachtet werden um ihm gerecht zu werden.
Dem Autor ist gelungen, diese sehr fragmentierten und über viele Kontinente und Sprachen verstreuten Informationen erstmals zu bündeln und zusammen zu tragen. Ergänzt werden diese Darstellungen um eigene berufliche Erfahrungen  als Prototypen Entwickler in der Elektronikbranche oder im RepRap Projekt und Nutzer von 3D Druckern
Viele Informationen, aber auch viele Anschauungsmaterial: Quelle 3D Drucker Business & Technik
In der Professional Edition umfasst es über 420 Seiten mit rund 70 farbigen Abbildungen. Die gekürzte, preiswertere Student Edition kommt in s/w mit immerhin noch 355 Seiten für 39€ in die Regale.

Beziehen kann man 3D Drucker: Business & Technik  über den Buchfachhandel oder Amazon unter:


Student Version
355 Seiten, ca 50 Abbildungen s/w
ISBN-10: 1491202998
ISBN-13: 978-1491202999
Preis 39€, bester Preis siehe Link Amazon

Professional Version
420 Seiten, 70 Abbildungen farbig
ISBN-10: 1492360031
ISBN-13: 978-1492360032
Preis 99€, bester Preis siehe Link Amazon

Samstag, 7. September 2013

Gedruckte Parts für Kossel Mini eingetrudelt

Das war ja fast wieder wie Weihnachten: Aus Kentucky/USA  USA kamen die Teile für den exklusiven Kossel Mini. Da kam Freude auf und schon hatte ich Projekt Nummer 2 am Hals.
Kompletter Satz Kossel Mini Parts 

Kossel  Rahmenhalterung seitlich bedruckt.
 Nur wo Kossel draufsteht ist auch Kossel (mini) drin. Beeindruckend fand ich die BEdruckung des Schriftzuges auf der Seite. Die Auflösung war wohl aufgrund des Zeitdrucks nicht sonderlich hoch, aber alles passt und sieht gut aus.Durch die Abnahme der Parts habe ich mich allerdings verpflichtet den K-Mini zu bauen und zwei Sets ebenfalls kostenlos an 3D Freunde abzugeben. Wer also Interesse an einem kostenlosen Satz Mini Kossel, der melde sich hier bei mir, schreibe einen Kommentar und begründe warum er sowas unbedingt braucht.
Kossel Mini Rahmenhalter
Mir hat schon immer der Aufbau des Rahmens am Kossel sehr gut gefallen. Die Wellen dienen hier nicht mehr als tragende Säulen wie beim Rostock sondern die Gewichtskräfte werden durch die Verwendung von 15x15mm Aluprofilen abgefangen. Außerdem werden die Schwingungen, die im betrieb durch die Motoren entstehen abgedämpft. Leider hat man sich dazu entschieden Linearführungen von Mitsumi oder OpenBeam USA einzusetzen statt wie im ursprünglichen Design vorgesehen, die Schlitten mithilfe von Kugellagern auf den Aluprofilen laufen zu lassen. Da Alu wesentlich weicher als die harten Kugeln der Linearlager ist, käme es so zu einem starken Abrieb und Riefen im Profil, letztlich wäre das auf Dauer unpräzise. Ich sehe aber nicht ein, 120€ für die drei Linearführungen rauszuhauen, also werde ich mir da was anderes überlegen. Zumal ich Linearführungen für absolut überdimensionierten Quatsch für diese Belastungen halte.
Was gabs sonst noch diese Woche? Ach ja, mein Hotend aus Polen ist ebenfalls eingetrudelt. Es war ein billiger Schnapp auf Ebay (http://www.ebay.de/itm/281124894195?var=580204979895&ssPageName=STRK:MEWNX:IT&_trksid=p3984.m1439.l2649) für 27€ inklusive Versand und machte auch optisch einen guten Eindruck. 


Als das Paket dann da war - Lieferung war turboschnell innerhalb von 2-3 Tagen  - , sah alles aber ein bisschen nach Skoda und DDR aus. Ich habe noch nie Messing gesehen, dass korrodiert/oxidiert ist, zumindest nicht ohne die Wirkung von Salzsäure o.ä. Hier aber hatte man es geschafft die Düsenspitze "anzurosten". 

Wie auch immer das ging. Wahrscheinlich ist es gar kein echtes Messing. Auch der Thermokleber, mit dem Thermistor und Heizwiderstand abgedichtet sind, sah irgendwie nach Plastekombinat 1979 aus.
Praxiserfahrungen gab es noch nicht. Die beiden mitgelieferten Adapterstängelchen (M3 Gewindestange gebogen) passen so schon mal nicht für meine Rostock Plattform, das Hotend muss also irgendwie reingefummelt und fixiert werden.
Diskussionen mit dem Zoll gab es übrigens diesmal nicht, der Sendung lag eine Rechnung bei und der Wert war wohl auch zu gering.

Sieht doch schon mal gut aus - mein neues Hotend im Rostock!
Achja, ein Sorgenkind gibt es doch noch. Mein Airtripper´s Bowden Extruder, den ich seinerzeit zusammen mit den Parts für den Rostock Deltaprinter für 19€ auf Ebay geschossen hatte, macht Zicken.
Eigentlich benötigt er zum Abstützen der Motorwelle ein kleines Kugellager mit 4 x 10 x 5 mm.
Oberes Kugellager ist ein klein wenig zu groß - ärgerlich.

Ich bekam aber irgendwie nur 4 x 11 x 5 mm. Dieser eine Millimeter macht nur Probleme, das Teil lässt sich ohne Spannungen aufzubauen nicht am Motor verschrauben. Also muss ich es dann irgendwo noch besorgen, Vorher geht nichts. Ohne Controller geht natürlich auch nix. 2 Stück - einmal RAMPS und einmal Sanguinololu (hey, ich kann´s IMMER noch nicht ohne nachzuschauen RICHTIG schreiben!) habe ich beide in China geordert (über Ebay), da die Chinesen scheinbar, scheinbar noch nie was von Zeitverschiebung gehört haben, ließen zwei verschiedene Anbieter einige Auktionen für diese Controller mitten in der Nacht auslaufen. So kam ich in den Genuß der beiden Teile für 20- 25€ das Stück inklusive (Schnecken-) Versand aus dem Land der aufgehenden Sonne. macht nix, ich bin sowieso noch nicht so weit, da können die Teile auf sich warten lassen. 
Auch 4 Pololus habe ich geordert -Mann allmählich geht das ins Geld - für sparsame 19€ inklusive Versand kommen die demnächst ins Haus, habe vergessen woher. Ebay macht´s möglich.
Das war jetzt ein langer Bericht, aber in der Woche ist viel passiert und es wird noch ein paar sensationell News geben, aber für heute ist erst mal Schluss!

Freitag, 30. August 2013

Heated Bed MK2a Prusa heute eingetroffen

Das war wie Weihnachten im Sommer. Nach nur einer Woche war mein Heated Bed im Briefkasten. ordentlich verpackt, aber wie immer ohne Rechnung. Was für ein Glück, dass der Wert unter 25€ lag sonst hätte ich wieder einen Marsch zum Zoll machen müssen. Schnell sind sie ja die Chinesen aber das mit der Rechnung klappt bei denen wohl irgendwie nicht.
Meine Begeisterung legte sich allerdings, nachdem ich die Platine auf die Grundplatte meines Rostock Gerüst gelegt hatte, oder besser versuchte dies zu tun.


Egal wie ich das 200x200mm große Heated Bed MK2a nach Josef Prusa (http://www.thingiverse.com/thing:3919 ) drehte, in keiner Position kam etwas Symetrisches heraus. Ausserdem konnte ich maximal zwei Bohrungen des Heated Beds so legen, dass sie von der Grundplatte überdeckt wurden, also dort befestigt werden könnten.
Ist das wirklich so schwierig ein Quadrat in ein gleichseitiges Dreieck zu legen? Naja immerhin liegen dazwischen 180°.. aber ich muss wohl mal grübeln, das alte Geometriebuch rausholen oder meine Plattform nachmessen - irgendwas stinkt hier.

Freitag, 23. August 2013

NEMA 17 Schrittmotoren für Rostock Deltabot eingetroffen

Wo kann man NEMA 17 Motoren billig kaufen?
Nach langem Hin und Her habe ich endlich gestern meine NEMA 17 Schrittmotoren aus China bekommen. bestellt über Ebay, lagen der Preis für 5 Stück bei sensationellen bei 30€ allerdings die Versandkosten mit 32€ darüber. Hinzu kam dass die Sendung beim Zoll geöffnet wurde und ich vorgeladen wurde sie zu deklarieren und abzuholen. Dafür wurde dann nochmal die Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 12€ fällig. So war das inklusive Sprit und Zeit, ein nicht mehr ganz so günstiger Deal.

Die Motoren machen aber einen sehr guten Eindruck, haben eins ehr gutes Finish und ich hoffe mal sie laufen auch entsprechend.

Nicht ganz so glücklich bin ich mit der Qualität des Ausdrucks meine Rostock Parts. An der Motorhalterung des Deltabots müssen sämtliche Schlitze mühsam aufgefeilt werden, da sie entweder zu eng toleriert oder schlecht gedruckt wurden. Vielleicht auch beides. Das hält einen dann wieder eine halbe sinnlose Stunde auf!

Mittlerweile ist der Rostock 3D Printer allerdings vorzeigbar, wenn auch ohne Elektronik und Antriebe. Die Messingwellen werde ich noch durch gewalzte Stahlwellen ersetzen müssen, da sie einfach zu wacklig sind.

Mittwoch, 7. August 2013

Plattform des Rostock 3D Drucker ist fertig

War eine ziemliche Strafarbeit, all das Sägen, Gewinde Schneiden und das bei 12 Gelenken.
Jetzt ist aber erst mal Ruhe. Heute passiert nicht mehr viel. 
Die Grundplatte habe ich einer Schreinerei gegeben, die müsste morgen fertig sein. Alles ziemlicher Murks. Die Schrauben haben extrem seltene Masse ( M3 x 12.5 M3 x 45 ) Klar auf ebay kriegt man heute alles aber manchmal da geht man auch ganz gerne einafch in den Baumarkt. Johann Rocholl, der das Teil hier designt hat wohnt schon zu lange in den USA. Wie kommt er denn auf die Idee M3x12.5 ungefähr 50 mal hier zu verbauen???
Nächster Teil

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Dienstag, 6. August 2013

Fummelarbeit am Rostock 3D Drucker

Wenn man einen 3D Drucker selber bauen will, braucht man eigentlich einen 3D Drucker. Denk mal drüber nach...
Heute entsetzlicher Fummelkram an den Schlitten und Kreuzgelenken. Die Verbinder, die zwischen Plattform und Schlitten angebracht werden, kann man heutzutage in einem Stück ausdrucken, also mal drei = drei Bauteile + Plattform= 4.
Bei mir, bzw. beim original Rostock sind das :
Linearführungen werden mit Kabelbinder am Schlitten befestigt

..Überstand abknipsen...

Naja, nicht schöm, aber hält besser als es aussieht.

Gelenkstangen werden abgemessen

..abgesägt..

..und ein M4er Gewinde draufgeschnitten

Kontermutter (war original nicht vorgesehen) .Ttrozdem

 damit  das Alu das Gewinde des ABS Kugelkopf nicht sprengt

Schneidöl nicht vergessen!
Ja und eine Umdrehung rein und eine halbe zurück.. gell?

Lohn der Arbeit von heute:
3 Schlittenführungen &...

3 läppische Gelenkstangen von 6!
2 Stunden Arbeit...


12 Schrauben M3 x 12.5 (Irssinn!!)
12 Muttern M3
12 Kugelgelenke
6 Stäbe Durchmesser 4 mm x 288 mm ( in meinem Fall Alu aus dem Baumarkt, ca 1,5€ pro 1 Stab)

Damit das ganze nicht zu einfach wird, muss man :
Auf 12 Stabenden M4er Gewinde schneiden und in
12 Kugelgelenken ebenfalls M4 Innengewinde schneiden
Das ist eien Arbeit für einen der Vater und Mutter erschlagen hat, aber davon lassen wir uns ja nicht abschrecken. ich baue mir ja erst mal einen 3D Drucker, damit ich mir DANN einen guten 3D Drucker bauen kann.. Der Rostock ist schon gut, ein Klassiker, hat aber vieeel zu viele Teile.

Hier ein paar Impressionen vom RepRap Rostock designed by Johann Rochell, der in den USA lebt udn für Google arbeitet und scheinbar dort in Seattle nur noch Zollschrauben in der Werkstatt hat, denn M3 x 12.5 is not "good old germany" Johann! Not even in Rostosck...
Spass beiseite ich muss die Dinger über Ebay bestellen oder die M3 x 20 die ich aus dem Baumarkt habe absägen (Toll!)

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