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Samstag, 3. Januar 2015

Riemenspanner für Prusa I3 X-Achse

Bei meinem wild zusammen gewürfelten Prusa I3 Bausatz ist einiges im Argen. Teile zu viel, manche Teile fehlen, andere passen nicht - 3D Drucker im Selbstbau eben!

Keiner hat eine passende Beschreibung / Anleitung /Tutorial, das alte Lied: "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott."
In diesem Fall fehlte mir ein Kugellager, mit dem auf der X-Achse eigentlich der Riemen umgelenkt wird. Da ich diese Mini Kugellager weder hatte noch Lust auf Ebay und mir zudem die Riemenspannerfunktion fehlte, habe ich mich selbst dran gemacht einen zu entwerfen, nachdem eine kurze Suche nichts Passendes bei Thingiverse ergab.
Hier also meine Version 0.7 ;-))  eines Riemenspanners.
Ich habe noch zwei Verbesserungen vor, wenn die Zeit mal dafür reicht. Zum einen soll das zweiteilige Ensemble einteilig werden, eine Feder soll gedruckt werden und ein Gewinde statt Schraube gedruckt werden, so dass das gesamte Teil in einem Stück aus dem Drucker kommt.
Iterationen Prusa I3 Riemenspanner. Links erste Version
Und falls es jemanden interessiert: Hier rechts sind die Iterationen bis zum derzeitigen Stand.
Dies nur mal als Anschauung wie so ein Entwurf ablaufen kann, ich gehöre nämlich nicht zu denen, die einen CAD Entwurf auf Anhieb passend hinbekommen.... (Es gibt aber definitiv solche Zeitgenossen).
Ok, die .stl Dateien gibt es hier bei Thingiverse:
http://www.thingiverse.com/thing:620532

Und hier noch ein Video, denn ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als 1000 Worte...





Mittwoch, 10. Dezember 2014

Nebenprojekt: Prusa I3 im Selbstbau

Derzeit baue ich "nebenher" noch einen Prusa I3 (reworked). Dieser soll mir später dabei helfen einen neuen Delta(!) Drucker zu bauen. Denn ihr wisst ja: Um einen Delta  3D Drucker zu betreiben, braucht man einen 3D Drucker ;-).
Mal im Ernst: Aufgrund der Bastelerfahrungen mit Rostock und Mini Kossel, werde ich den nächsten 3D Delta nur dann anfangen, wenn ich ein zuverlässiges System zum Drucken von Teilen etc. habe. Denn der Delta allein ist mir nicht robust und alltagstauglich genug. Da muss noch einiges verbessert werden.
Also habe ich mir einen stinknormalen kartesischen Drucker vorgenommen, der weit verbreitet und recht zuverlässig ist. Sozusagen der Golf mit dem ich zur Rennstrecke fahre um dann in den Ferrari umzusteigen.
Hab ja sonst nix zu tun: Nebenbaustelle Prusa I3
Die Brocken stammen bislang allesamt von Ebay. Der Dibond/Alu Rahmen lag so bei 69€ die Motoren bei 60€, der gedruckte ABS Satz (inklusive Wade´s Direct Drive Geared Extruder 1.75) kam für rund 40€ ins Haus, Das J-Head Klon Hotend für weitere 40€ und Gewindestangen und Schraubkleinkram für rund 30€ aus dem Hornbach Baumarkt.
Ein RAMPSS (ca. 20€) lag hier noch rum, ebenso ein Arduino Uno (ca.15€), 4 Pololus schlugen nochmals mit 30€ ins Kontor. Beheiztes Bett (20€) ist ebenfalls noch in einer Wühlkiste. Endschalter optisch nochmals ca. 10€ aus Ebay Hong Kong.
Somit liegt die reinen Hardwarekosten bei rund 350€. Für einen 3D Drucker mit Heated Bed ganz ok. Man darf halt die viele Arbeitszeit nicht rechnen...
Die genauen Quellen und die BOM poste ich demnächst. Bislang läuft alles glatt. Der Aufbau mit den über 50(!)  Schrauben und Unterlegscheiben ist jedoch bislang gähnend langweilig. 
Wer den I3 hat und mir ein paar Tipps geben kann: Her damit! Es gibt sicherlich Etliches, das zu verbessern geht.

Sonntag, 17. November 2013

Mehr Kalibrierung beim Rostock Deltabot

Seit einer Woche bin ich täglich dabei die Kalibrierung zu verfeinern.
Einige mechanische Probleme müssen noch gelöst werden. So ist das Hotend nicht stabil und vibrationssicher befestigt. Auch der hohe Aufbau sorgt für Instabilitäten die sich in der Präzision des Rostock bemerkbar machen. Ich wollte ja auf die Sperrholz Seitenwände verzichten. Aus dem Baumarkt habe ich mir daher jetzt Acrylglas zuschneiden lassen, das als Seitenwände die Konstruktion stabilisieren soll, aber dennoch einen Einblick in den Ablauf gewährt.
Hier ein paar ausgewählte Probedrucke, die noch stark verbesserungswürdig sind:



0.5 mm thick wall calibration object

...sind bisher aber nur 0.46 mm..


Verändert habe ich in der Repetier Host Software bislang folgendes:

Speed:
- Verfahrgeschwindigkeit auf 220mm/s (Standrad bei kartesischen ist 130 mm/s)

Fehler:
- Spinnfäden : Retract auf 5 mm erhöht ( bei Nicht-Bowden Extrudern normalerweise 1mm )

To-Do:
Wie man an dem Kalibrierobjekt sehen kann sind die 0.5 mm Vorgabe um ca. 10% unterschritten. Bemerkbar macht sich dieser Fehler auch bei feinen Infills am Rand. Ich werde daher den angegebenen Düsendurchmesser von 0.35 mm auf 0.315 mm reduzieren.

Das Druckbett fällt nach wie vor leicht zum B Turm hin ab. Also nicht wirklich sondern die Positionierung der Düse schwebt zu hoch über dem randbereich in Richtung B Turm. Daher werde ich den Parameter in der Firmware, der diesen Effekt steuert nachjustieren. Wie und was genau, dazu später.

Mittlerweile habe ich interessante Zusammenhänge der Parameter in der Firmware und des Verhaltens des Deltabots hinsichtlich seiner Positionierung gelernt. All das ist nicht so einfach wie beim kartesischen Drucker.. 
Die Druckebene plan zu bekommen - also softwaretechnisch, nicht mechanisch! - ist eine echte Herausforderung und nirgends wirklich gut beschrieben.
Ein Tutorial habe ich aber bereits geschrieben und werde es in den nächsten Wochen hier posten - Also abonnier das Blog ;-)

Montag, 11. November 2013

Rostock und die Kalibrierung

Nachdem die Firmware einigermaßen eingerichtet wurde, folgt nun das quälend lange Kalibrieren des Rostock Druckers.
Hierzu gibt es etliches zu tun. Das Druckbett muss eingerichtet werden. Dafür hat Johann Rocholl ein angepasstes Marlin veröffentlicht, mit einer sogenannten Autolevelfunktion.
Meine bislang kläglichen Druckversuche waren zudem um den Faktor 80% zu klein, d.h. statt 20mm Kantenlänge hat mein Würfel nur 11.5mm.
Es beschleicht mich der Verdacht, dass ich die Zahl der Impulse pro mm falsch errechnet habe. Sie hängt von dem Antriebsrad (Pulley), dem Riemen und dem Microstepping ab.
Am einfachsten wäre es vermutlich dem Rostock einen G-Code Befehl zu senden, um ihm zu sagen er solle 100mm nach X oder Y gehen unn dann nachzumessen, wieviel es tatsächlich sind und dann den Wert anpassen. Am einfachsten wäre hierzu ein kurzes Skript.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Der Rostock lebt!

Nachdem zwei Controller den Dienst verweigerten, halfen Günter und Hardwarekiller vom FFM Hackspace die beiden Teile doch noch zum Laufen zu bringen. Der Sanguino aus China hatte wohl eine defekte CPU und der Saintsmart 2560 für den RAMPS Controller keinen Bootloader.
Nach ersten groben Einstellungen der Config.h. zuckten die 6 Streben schon einmal auch ein Probedruck ohne Extruder ließ sich ausführen.
Jetzt geht es an die Feineinstellungen, das kann also noch dauern...
Ein paar Bilder von der Frickelnacht im FFM Hackerspace:






Mittwoch, 25. September 2013

MonsterRAP - ein RepScrap Projekt

Als wenn ich nicht schon genug Projekte angefangen hätte, habe ich dieses Monsterteil aus dem Keller ausgegraben und mir ans Bein gebunden.
Bauraum theoretisch max:
1000mm x 500mm x 500mm ( Abzüglich der Köpfe und anderen Montagen)
Projektname: "MonsterRap"

Aufbau:

  • Kartesischer 3D Drucker
  • Rahmen 40x40 T-Aluprofile (ISEL)

Idee (vorläufig):

  • Multihead Maschine, die sowohl additiv, als auch abrasiv arbeitet. 
  • Automatischer Werkzeugwechsel (FDM, Dispenser, Fräskopf, Bohrer)
  • ( automatischer Nozzlewechsel Auweia!)
  • Linearführungen für alle drei Achsen
  • Kamera zur Ablaufüberwachung, Octoprint für Remote Access
  • Optische Vermessung von Position, Werkstück (?)
  • - ????



Mal sehen wie weit ich komme. Anfang wird Januar 2014 sein. nebenher montiere ich in den nächsten Wochen schon mal den Rahmen, putze, grüble und bastle schon mal die essentiellen Dinge wie Netzteile etc.

Donnerstag, 12. September 2013

Wer misst, misst Mist

Alte Meßtechnikerregel, aber leider wahr:
Mein schöner Satz Profile für den Mini Kossel ist eingetroffen. Alles wunderbar nur beim Versuch die Teile zusammen zu bauen, musste ich feststellen, dass die Aufnahmen bei den Plastikparts 15x15mm im Gegensatz zu den 20x20mm des Profils sind. Da hätte ich mal genauer Lesen sollen, bislang war ich davon ausgegangen, dass höchsten 20x20 verwendet wird. Auch eine Messung vor der Bestellung hätte ungemein geholfen. Hätte, hätte,hätte.. 20x20mm ist schon Spielzeug aber 15x15mm? Der Witz dabei ist, dass die - mir bekannten Anbieter - diese Profile um ein Vielfaches teurer verkaufen als die großen. Und Lieferzeiten scheinen die auch zu haben bis zum Sankt Nimemrleinstag. So geht das natürlich nicht.
Fällt kaum auf, passt aber trotzdem nicht - Profil 20x20mm und Aufnahme15x15mm
Jetzt heißt es grübeln und entscheiden wie es weitergehen soll. Entweder ich finde die 15x15mm doch noch zu einem Nicht-Apothekerpreis oder ich lasse mir neue Parts auf 20x20mm Profilauslegung drucken. Denn das was hier läuft ist Abzocke. 15x15mm ist ein Fliegenschiss. Sowas kostet in der Herstellung nur ein paar Cent.
Eine weitere Alternative ist, dass ich mir Profile extrudieren lasse. Das ist gar nicht so teuer und dann könnte ich noch ein paar zusätzliche Funktionen eindesignen.

Mittwoch, 11. September 2013

Das beste 3D Drucker: Business & Technik Buch, das es je gab

3D Drucker - Business und Technik, ist das derzeit aktuellste und umfangreichste Buch zum Thema 3D Drucker auf dem deutschen Markt. Das Komplettwerk, fasst die wichtigsten Passagen einzelner Bände vom selben Autor zusammen und gibt einen aktuellen Überblick über Markt und Technik dieses sehr unübersichtlichen Feldes.

Woman in Red:  Quelle  3D Drucker Business&Technik

Erläutert werden technische und kaufmännische Aspekte dieses neuen, dynamischen Marktes. Der Leser soll in die Lage versetzt werden, sich über die wesentlichen Eckdaten des heutigen 3D Drucker Marktes informiert zu sein und über eine Geschäftstätigkeit auf Grundlage seiner Informationen in ihm zu entscheiden zu können. 
Informationen über 3D Drucker sind zwar auch im Internet auffindbar, aber die wirklich aktuellen sind meist nicht auf Deutsch verfügbar (Englisch, aber auch Französisch, Spanisch und Russisch, sowie verschiedene asiatische Sprachen). Der 3D Drucker Markt ist ein eindeutig globales Phänomenen und muss auch als solches betrachtet werden um ihm gerecht zu werden.
Dem Autor ist gelungen, diese sehr fragmentierten und über viele Kontinente und Sprachen verstreuten Informationen erstmals zu bündeln und zusammen zu tragen. Ergänzt werden diese Darstellungen um eigene berufliche Erfahrungen  als Prototypen Entwickler in der Elektronikbranche oder im RepRap Projekt und Nutzer von 3D Druckern
Viele Informationen, aber auch viele Anschauungsmaterial: Quelle 3D Drucker Business & Technik
In der Professional Edition umfasst es über 420 Seiten mit rund 70 farbigen Abbildungen. Die gekürzte, preiswertere Student Edition kommt in s/w mit immerhin noch 355 Seiten für 39€ in die Regale.

Beziehen kann man 3D Drucker: Business & Technik  über den Buchfachhandel oder Amazon unter:


Student Version
355 Seiten, ca 50 Abbildungen s/w
ISBN-10: 1491202998
ISBN-13: 978-1491202999
Preis 39€, bester Preis siehe Link Amazon

Professional Version
420 Seiten, 70 Abbildungen farbig
ISBN-10: 1492360031
ISBN-13: 978-1492360032
Preis 99€, bester Preis siehe Link Amazon

Dienstag, 10. September 2013

Günstiges Komplettkit für RepRap 3D Drucker

Wer sich einen günstigen 3D Drucker selbst zusammen bauen möchte, muss sich meistens bei zahllosen Anbietern einzelne Komponenten bestellen und dann hoffen, dass alles zusammenläuft. Nun gibt es aber zumindest was die Elektronik angeht ein sehr interessantes Angebot bei Amazon (Link):


Für nur 190€ ( Preise können sich natürlich mittlerweile geändert haben.Stand September 2014) gibt es ein Komplettkit mit RAMPS Controller, 4 kleinen Pololus für die Schrittmotoren, die Schrittmotoren selbst, ein heated bed, Endschalter und als Sahnehäubchen den LCD Controller plus LCD. Hier fehlt nur das Hotend und die Mechanik, fertig ist der Drucker!
Wer das LCD nicht will oder braucht, findet hier ein Kit ohne diese Funktion, dann sogar für nur knapp 90€!
Hätte ich das gewusst, hätte ich mit gleich so ein Kit gekauft. So warte ich bis heute noch auf Teile aus China und weiß nicht ob am Ende alles zusammen passt.
Also wenn ich da nochmals 50€ für Motoren drauf rechne, 20€ für Kleinteile, Schrauben und Endschalter und maximal 70€ für die Mechanik und 30€ für die gedruckten Teile von so einem Einfachdrucker, liegt man beim Gesamtgerät bei rund 250€ plus Arbeit.

Samstag, 7. September 2013

Gedruckte Parts für Kossel Mini eingetrudelt

Das war ja fast wieder wie Weihnachten: Aus Kentucky/USA  USA kamen die Teile für den exklusiven Kossel Mini. Da kam Freude auf und schon hatte ich Projekt Nummer 2 am Hals.
Kompletter Satz Kossel Mini Parts 

Kossel  Rahmenhalterung seitlich bedruckt.
 Nur wo Kossel draufsteht ist auch Kossel (mini) drin. Beeindruckend fand ich die BEdruckung des Schriftzuges auf der Seite. Die Auflösung war wohl aufgrund des Zeitdrucks nicht sonderlich hoch, aber alles passt und sieht gut aus.Durch die Abnahme der Parts habe ich mich allerdings verpflichtet den K-Mini zu bauen und zwei Sets ebenfalls kostenlos an 3D Freunde abzugeben. Wer also Interesse an einem kostenlosen Satz Mini Kossel, der melde sich hier bei mir, schreibe einen Kommentar und begründe warum er sowas unbedingt braucht.
Kossel Mini Rahmenhalter
Mir hat schon immer der Aufbau des Rahmens am Kossel sehr gut gefallen. Die Wellen dienen hier nicht mehr als tragende Säulen wie beim Rostock sondern die Gewichtskräfte werden durch die Verwendung von 15x15mm Aluprofilen abgefangen. Außerdem werden die Schwingungen, die im betrieb durch die Motoren entstehen abgedämpft. Leider hat man sich dazu entschieden Linearführungen von Mitsumi oder OpenBeam USA einzusetzen statt wie im ursprünglichen Design vorgesehen, die Schlitten mithilfe von Kugellagern auf den Aluprofilen laufen zu lassen. Da Alu wesentlich weicher als die harten Kugeln der Linearlager ist, käme es so zu einem starken Abrieb und Riefen im Profil, letztlich wäre das auf Dauer unpräzise. Ich sehe aber nicht ein, 120€ für die drei Linearführungen rauszuhauen, also werde ich mir da was anderes überlegen. Zumal ich Linearführungen für absolut überdimensionierten Quatsch für diese Belastungen halte.
Was gabs sonst noch diese Woche? Ach ja, mein Hotend aus Polen ist ebenfalls eingetrudelt. Es war ein billiger Schnapp auf Ebay (http://www.ebay.de/itm/281124894195?var=580204979895&ssPageName=STRK:MEWNX:IT&_trksid=p3984.m1439.l2649) für 27€ inklusive Versand und machte auch optisch einen guten Eindruck. 


Als das Paket dann da war - Lieferung war turboschnell innerhalb von 2-3 Tagen  - , sah alles aber ein bisschen nach Skoda und DDR aus. Ich habe noch nie Messing gesehen, dass korrodiert/oxidiert ist, zumindest nicht ohne die Wirkung von Salzsäure o.ä. Hier aber hatte man es geschafft die Düsenspitze "anzurosten". 

Wie auch immer das ging. Wahrscheinlich ist es gar kein echtes Messing. Auch der Thermokleber, mit dem Thermistor und Heizwiderstand abgedichtet sind, sah irgendwie nach Plastekombinat 1979 aus.
Praxiserfahrungen gab es noch nicht. Die beiden mitgelieferten Adapterstängelchen (M3 Gewindestange gebogen) passen so schon mal nicht für meine Rostock Plattform, das Hotend muss also irgendwie reingefummelt und fixiert werden.
Diskussionen mit dem Zoll gab es übrigens diesmal nicht, der Sendung lag eine Rechnung bei und der Wert war wohl auch zu gering.

Sieht doch schon mal gut aus - mein neues Hotend im Rostock!
Achja, ein Sorgenkind gibt es doch noch. Mein Airtripper´s Bowden Extruder, den ich seinerzeit zusammen mit den Parts für den Rostock Deltaprinter für 19€ auf Ebay geschossen hatte, macht Zicken.
Eigentlich benötigt er zum Abstützen der Motorwelle ein kleines Kugellager mit 4 x 10 x 5 mm.
Oberes Kugellager ist ein klein wenig zu groß - ärgerlich.

Ich bekam aber irgendwie nur 4 x 11 x 5 mm. Dieser eine Millimeter macht nur Probleme, das Teil lässt sich ohne Spannungen aufzubauen nicht am Motor verschrauben. Also muss ich es dann irgendwo noch besorgen, Vorher geht nichts. Ohne Controller geht natürlich auch nix. 2 Stück - einmal RAMPS und einmal Sanguinololu (hey, ich kann´s IMMER noch nicht ohne nachzuschauen RICHTIG schreiben!) habe ich beide in China geordert (über Ebay), da die Chinesen scheinbar, scheinbar noch nie was von Zeitverschiebung gehört haben, ließen zwei verschiedene Anbieter einige Auktionen für diese Controller mitten in der Nacht auslaufen. So kam ich in den Genuß der beiden Teile für 20- 25€ das Stück inklusive (Schnecken-) Versand aus dem Land der aufgehenden Sonne. macht nix, ich bin sowieso noch nicht so weit, da können die Teile auf sich warten lassen. 
Auch 4 Pololus habe ich geordert -Mann allmählich geht das ins Geld - für sparsame 19€ inklusive Versand kommen die demnächst ins Haus, habe vergessen woher. Ebay macht´s möglich.
Das war jetzt ein langer Bericht, aber in der Woche ist viel passiert und es wird noch ein paar sensationell News geben, aber für heute ist erst mal Schluss!

Dienstag, 27. August 2013

Stückliste Rostock 3D Drucker

An dieser Stelle pflege ich die Stückliste des Rostock 3D Drucker Projekts mit Preisen für alle Teile sowie Bezugsquellen.
Sie ist versandoptimiert, so dass man insgesamt weniger für die Bauteile bezahlt, selbst wenn hin und wieder ein einzelnes Bauteil bei einem anderen Anbieter günstiger sein mag.
Zudem sind die Teile erprobt, passen also auch zueinander.

Freitag, 23. August 2013

NEMA 17 Schrittmotoren für Rostock Deltabot eingetroffen

Wo kann man NEMA 17 Motoren billig kaufen?
Nach langem Hin und Her habe ich endlich gestern meine NEMA 17 Schrittmotoren aus China bekommen. bestellt über Ebay, lagen der Preis für 5 Stück bei sensationellen bei 30€ allerdings die Versandkosten mit 32€ darüber. Hinzu kam dass die Sendung beim Zoll geöffnet wurde und ich vorgeladen wurde sie zu deklarieren und abzuholen. Dafür wurde dann nochmal die Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 12€ fällig. So war das inklusive Sprit und Zeit, ein nicht mehr ganz so günstiger Deal.

Die Motoren machen aber einen sehr guten Eindruck, haben eins ehr gutes Finish und ich hoffe mal sie laufen auch entsprechend.

Nicht ganz so glücklich bin ich mit der Qualität des Ausdrucks meine Rostock Parts. An der Motorhalterung des Deltabots müssen sämtliche Schlitze mühsam aufgefeilt werden, da sie entweder zu eng toleriert oder schlecht gedruckt wurden. Vielleicht auch beides. Das hält einen dann wieder eine halbe sinnlose Stunde auf!

Mittlerweile ist der Rostock 3D Printer allerdings vorzeigbar, wenn auch ohne Elektronik und Antriebe. Die Messingwellen werde ich noch durch gewalzte Stahlwellen ersetzen müssen, da sie einfach zu wacklig sind.

Donnerstag, 8. August 2013

Basis beim Rostock 3D Drucker eingetroffen und gleich mal montiert

Heute konnte ich die Arbeit des Schreiners in Empfang nehmen. Abgesehen davon, dass der Zuschnitt der beiden roten MDF Teile vieeel zu teuer war (50€ + 10€ Material), bin ich weder mit der Ausführung noch mit dem Ergebnis insgesamt zufrieden.
Erster Testaufbau. Sieht doch schon ganz gut aus?
Derzeit habe ich aber keine anderen Platten und so werde ich sei wohl erst mal einsetzen. Zumindest habe ich die ursprünglichen Abmessungen (http://www.thingiverse.com/thing:34359) so geändert, so dass ich keine Sperrholzplatten an den Seiten brauchen werde. Oben kommt auch kein 6mm MDF hin sondern 3mm PVC rot klar (Kleiner Wink an meinen lieben Freund Wolfgang von Chemo Kunststoffe in Offenbach :-))) Aber der sol erst mal seinen Urlaub zu Ende machen.
Auf dem Bild ist auch ein kleiner Fehler am Aufbau. Mal sehen ob es jemand entdeckt (nicht mein Chaos im Hintergrund sondern nur am Rostock Deltabot)
So war übrigen die Vorlage die ich für den Schreiner verwendet habe. Die abgesägten Seitenteile habe ich mündlich vereinbart. Wahrscheinlich musste er so lange rechnen wie man ein gleichseitiges Dreieck zeichnet und hat deshalb so viel berechnet.
Ich frage mich allerdings, ob die Zahnriemen an der Platte vorbei kommen. Da ich die Motoren noch nicht habe, kann ich das nicht ausprobieren, aber ich denke das sieht schlecht aus. Oder die Riemenräder müssen mit großem Abstand montiert werden, was nicht gut ist.
Zum Anfang des Bastelprojekts

Mittwoch, 7. August 2013

Plattform des Rostock 3D Drucker ist fertig

War eine ziemliche Strafarbeit, all das Sägen, Gewinde Schneiden und das bei 12 Gelenken.
Jetzt ist aber erst mal Ruhe. Heute passiert nicht mehr viel. 
Die Grundplatte habe ich einer Schreinerei gegeben, die müsste morgen fertig sein. Alles ziemlicher Murks. Die Schrauben haben extrem seltene Masse ( M3 x 12.5 M3 x 45 ) Klar auf ebay kriegt man heute alles aber manchmal da geht man auch ganz gerne einafch in den Baumarkt. Johann Rocholl, der das Teil hier designt hat wohnt schon zu lange in den USA. Wie kommt er denn auf die Idee M3x12.5 ungefähr 50 mal hier zu verbauen???
Nächster Teil

Zum Anfang des Bastelprojekts

Dienstag, 6. August 2013

Fummelarbeit am Rostock 3D Drucker

Wenn man einen 3D Drucker selber bauen will, braucht man eigentlich einen 3D Drucker. Denk mal drüber nach...
Heute entsetzlicher Fummelkram an den Schlitten und Kreuzgelenken. Die Verbinder, die zwischen Plattform und Schlitten angebracht werden, kann man heutzutage in einem Stück ausdrucken, also mal drei = drei Bauteile + Plattform= 4.
Bei mir, bzw. beim original Rostock sind das :
Linearführungen werden mit Kabelbinder am Schlitten befestigt

..Überstand abknipsen...

Naja, nicht schöm, aber hält besser als es aussieht.

Gelenkstangen werden abgemessen

..abgesägt..

..und ein M4er Gewinde draufgeschnitten

Kontermutter (war original nicht vorgesehen) .Ttrozdem

 damit  das Alu das Gewinde des ABS Kugelkopf nicht sprengt

Schneidöl nicht vergessen!
Ja und eine Umdrehung rein und eine halbe zurück.. gell?

Lohn der Arbeit von heute:
3 Schlittenführungen &...

3 läppische Gelenkstangen von 6!
2 Stunden Arbeit...


12 Schrauben M3 x 12.5 (Irssinn!!)
12 Muttern M3
12 Kugelgelenke
6 Stäbe Durchmesser 4 mm x 288 mm ( in meinem Fall Alu aus dem Baumarkt, ca 1,5€ pro 1 Stab)

Damit das ganze nicht zu einfach wird, muss man :
Auf 12 Stabenden M4er Gewinde schneiden und in
12 Kugelgelenken ebenfalls M4 Innengewinde schneiden
Das ist eien Arbeit für einen der Vater und Mutter erschlagen hat, aber davon lassen wir uns ja nicht abschrecken. ich baue mir ja erst mal einen 3D Drucker, damit ich mir DANN einen guten 3D Drucker bauen kann.. Der Rostock ist schon gut, ein Klassiker, hat aber vieeel zu viele Teile.

Hier ein paar Impressionen vom RepRap Rostock designed by Johann Rochell, der in den USA lebt udn für Google arbeitet und scheinbar dort in Seattle nur noch Zollschrauben in der Werkstatt hat, denn M3 x 12.5 is not "good old germany" Johann! Not even in Rostosck...
Spass beiseite ich muss die Dinger über Ebay bestellen oder die M3 x 20 die ich aus dem Baumarkt habe absägen (Toll!)

Nächster Teil

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